Auch ohne hundertsten Geburtstag, ohne besonderen Anlaß überhaupt bestehen Gründe genug, nicht nur das Andenken, sondern das Lebenswerk eines Mannes zu pflegen, der eigentlich nie aufgehört hat, aktuell zu sein; Denn zu keiner Zeit noch gab es Überfluß an Dichtern, die sich ihre Poesie nicht abzuquälen, brauchen, Schriftstellern, die etwas Eigenes zu sagen haben und es in klarer eigener Sprache zu sagen wissen, und kritischen Geistern, die ihre Attacken nicht möglichst auf der Linie des geringsten Widerstandes ansetzen. [weiter…]
10.
03.
1967,
DIE ZEIT