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    Walter Abendroth

  • 1948: Versuche mit neuer MusikWo ist „Provinz“?

    18.11.1988, DIE ZEIT

    Provinz ist ein Begriff, der weniger eine geographische als eine geistige Situation bezeichnet. Provinz ist da, wo nichts geschieht oder wo das Geschehen um enge Interessen kreist, wo das Leben der schöpferischen Impulse ermangelt, wo die Uhr stillsteht oder gar rückwärts läuft.

  • Zum Tode von Walter AbendrothEr haßte den Kotau

    05.10.1973, DIE ZEIT

    Er war außerordentlich sensibel, grüblerisch und kritisch. Diese Eigenschaften unseres Freundes Walter Abendroth haben mich von Anfang an fasziniert.

  • ZU EMPFEHLEN

    27.10.1967, DIE ZEIT

    ES ENTHÄLT die Herkunftsgeschichte und Inhaltserläuterung jener ewigen Dokumente menschlicher Entwicklung, die, nach den Worten des Chronisten und Kommentators, „uns lehren, wie der Mensch sich Schritt für Schritt dessen bewußt wurde, was seine Würde ist als eines von Gott geschaffenen Wesens; was seine Freiheit ist als die eines denkenden Wesens; was seine unabdingbaren Rechte sein müssen als die eines in kleinen und großen Gemeinschaften lebenden Wesens“.

  • Abenteuer eines einfachen Mannes

    01.09.1967, DIE ZEIT

    Es gibt wohl keinen stärkeren Beweis für elementare Begabung, als daß ein Künstler, Dichter oder Schriftsteller nicht in das Experiment auszuweichen braucht, um sich dem Klischee zu entziehen.

  • ZU EMPFEHLEN

    18.08.1967, DIE ZEIT

    ES ENTHÄLT die Familiengeschichte des berühmten polnischen Adelsgeschlechts von den sagenumwobenen Ursprüngen bis in unsere unmittelbare Gegenwart.

  • ZU EMPFEHLEN

    21.07.1967, DIE ZEIT

    ES ENTHÄLT in Form von Originaltexten aus Beschreibungen, Erinnerungen, Briefen, Tagebüchern politischer Akteure, Archäologen, Historiker, Philosophen, Weltreisender, Abenteurer, Künstler und Schriftsteller, verknüpft durch überleitende Erläuterungen des Herausgebers, eine gedankliche Wanderung durch die Hauptschauplätze und Landschaften abendländischer Geschichte.

  • Koeppen und Abendroth

    07.04.1967, DIE ZEIT

    Die 1950 von Friedrich Märker, dem Präsidenten des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller, begründete „Stiftung zur Förderung des Schrifttums e.

  • Ludwig Thoma heute

    10.03.1967, DIE ZEIT

    Auch ohne hundertsten Geburtstag, ohne besonderen Anlaß überhaupt bestehen Gründe genug, nicht nur das Andenken, sondern das Lebenswerk eines Mannes zu pflegen, der eigentlich nie aufgehört hat, aktuell zu sein; Denn zu keiner Zeit noch gab es Überfluß an Dichtern, die sich ihre Poesie nicht abzuquälen, brauchen, Schriftstellern, die etwas Eigenes zu sagen haben und es in klarer eigener Sprache zu sagen wissen, und kritischen Geistern, die ihre Attacken nicht möglichst auf der Linie des geringsten Widerstandes ansetzen.

  • Niederlage der streitbaren Witwe

    01.04.1966, DIE ZEIT, Walter Abendroth

    Hätte der seit Jahren hin und her gehende Rechtsstreit zwischen der streitbaren Witwe des Malers und dem Verleger Lothar-Günther Buchheim nicht weittragende Bedeutung für die Handhabung des Urheberrechts, so würden die mutmaßlichen, bisweilen jedenfalls deutlich genug sichtbar gewordenen psychologischen Hintergründe des Streitfalles auch schon genügen, dem Prozeß ein besonderes öffentliches Interesse zu sichern.

  • Als Prinz von Theben

    04.03.1966, DIE ZEIT

    Was ihrer Anerkennung seitens der akkreditierten literarischen Welt im ersten Drittel unseres Jahrhunderts im Wege stand, war Else Lasker-Schülers scheinbar enge Verbundenheit mit jenen künstlerischen Tendenzen ihrer Zeit, deren ihr befreundete Vertreter bewußte militante Kulturpolitiker waren.

  • Apropos Plauderei

    04.02.1966, DIE ZEIT, Walter Abendroth

    Plaudern ist etwas Schönes, und auch ein Buch im Plauderton kann seinen Reiz haben – obwohl eine Schreibe keine Rede ist und geschrieben oder gar gedruckt leicht läppisch wirkt, was gesprochen noch als neckisch hingenommen werden mag.

  • Kunstkalender

    10.12.1965, DIE ZEIT

    • „Ivan + Josip Generalic: Naive Malerei aus Jugoslawien“ (München, Galerie Friedrich + Dahlem): Es ist sicherlich kein Zufall, daß die Entwicklung der bildenden Künste in letzte Abstraktion und absolute Maßstablosigkeit hinein auf der anderen Seite ein Phänomen wie die „naive“ Malerei hervorgerufen hat.

  • Den bedeutendsten Sammlungen entliehen

    29.10.1965, DIE ZEIT, Walter Abendroth

    Im Münchner „Haus der Kunst“ hat es so manche Ausstellung gegeben, die der Besucher kaum bewältigen konnte, da sie nach dem Grundsatz „Die Masse kann man nur mit Masse zwingen“ aufgebaut zu sein schien.

  • Max Picard

    15.10.1965, DIE ZEIT

    Am 3. Oktober ist, siebenundsiebzigjährig, Max Picard an den Folgen eines Unfalls gestorben. Mit ihm ging eine jener Persönlichkeiten dahin, deren bloßes Dasein für die Mitwelt einen Wert bedeutet und deren Wirken sich ohne viel Geräusch, doch mit einer gewissen Unwiderstehlichkeit bemerkbar macht.

  • Freitag, den 8. Oktober,die Soloszene:„Die traurige Maske der jungen Puppe pi“

    15.10.1965, DIE ZEIT

    Mit dem modischen Begriff „Studio“ pflegtman die Vorstellung einer Gelegenheit zum technischen Experiment oder zur Erörterung neuer Ideen zu verbinden, und das ist eine gute und klare Unterscheidung vom normalen Podium, von der Abonnentenbühne oder von der unproblematischen Normalsendung.

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