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    Walter Abendroth

  • Wo ist „Provinz“?

    Provinz ist ein Begriff, der weniger eine geographische als eine geistige Situation bezeichnet. Provinz ist da, wo nichts geschieht oder wo das Geschehen um enge Interessen kreist, wo das Leben der schöpferischen Impulse ermangelt, wo die Uhr stillsteht oder gar rückwärts läuft. [weiter…]

    18. 11. 1988, DIE ZEIT

  • Er haßte den Kotau

    Er war außerordentlich sensibel, grüblerisch und kritisch. Diese Eigenschaften unseres Freundes Walter Abendroth haben mich von Anfang an fasziniert. [weiter…]

    05. 10. 1973, DIE ZEIT

  • ZU EMPFEHLEN

    ES ENTHÄLT die Herkunftsgeschichte und Inhaltserläuterung jener ewigen Dokumente menschlicher Entwicklung, die, nach den Worten des Chronisten und Kommentators, „uns lehren, wie der Mensch sich Schritt für Schritt dessen bewußt wurde, was seine Würde ist als eines von Gott geschaffenen Wesens; was seine Freiheit ist als die eines denkenden Wesens; was seine unabdingbaren Rechte sein müssen als die eines in kleinen und großen Gemeinschaften lebenden Wesens“. [weiter…]

    27. 10. 1967, DIE ZEIT

  • Abenteuer eines einfachen Mannes

    Es gibt wohl keinen stärkeren Beweis für elementare Begabung, als daß ein Künstler, Dichter oder Schriftsteller nicht in das Experiment auszuweichen braucht, um sich dem Klischee zu entziehen. [weiter…]

    01. 09. 1967, DIE ZEIT

  • ZU EMPFEHLEN

    ES ENTHÄLT die Familiengeschichte des berühmten polnischen Adelsgeschlechts von den sagenumwobenen Ursprüngen bis in unsere unmittelbare Gegenwart. [weiter…]

    18. 08. 1967, DIE ZEIT

  • ZU EMPFEHLEN

    ES ENTHÄLT in Form von Originaltexten aus Beschreibungen, Erinnerungen, Briefen, Tagebüchern politischer Akteure, Archäologen, Historiker, Philosophen, Weltreisender, Abenteurer, Künstler und Schriftsteller, verknüpft durch überleitende Erläuterungen des Herausgebers, eine gedankliche Wanderung durch die Hauptschauplätze und Landschaften abendländischer Geschichte. [weiter…]

    21. 07. 1967, DIE ZEIT

  • Koeppen und Abendroth

    Die 1950 von Friedrich Märker, dem Präsidenten des Schutzverbandes Deutscher Schriftsteller, begründete „Stiftung zur Förderung des Schrifttums e. [weiter…]

    07. 04. 1967, DIE ZEIT

  • Ludwig Thoma heute

    Auch ohne hundertsten Geburtstag, ohne besonderen Anlaß überhaupt bestehen Gründe genug, nicht nur das Andenken, sondern das Lebenswerk eines Mannes zu pflegen, der eigentlich nie aufgehört hat, aktuell zu sein; Denn zu keiner Zeit noch gab es Überfluß an Dichtern, die sich ihre Poesie nicht abzuquälen, brauchen, Schriftstellern, die etwas Eigenes zu sagen haben und es in klarer eigener Sprache zu sagen wissen, und kritischen Geistern, die ihre Attacken nicht möglichst auf der Linie des geringsten Widerstandes ansetzen. [weiter…]

    10. 03. 1967, DIE ZEIT

  • Niederlage der streitbaren Witwe

    Hätte der seit Jahren hin und her gehende Rechtsstreit zwischen der streitbaren Witwe des Malers und dem Verleger Lothar-Günther Buchheim nicht weittragende Bedeutung für die Handhabung des Urheberrechts, so würden die mutmaßlichen, bisweilen jedenfalls deutlich genug sichtbar gewordenen psychologischen Hintergründe des Streitfalles auch schon genügen, dem Prozeß ein besonderes öffentliches Interesse zu sichern. [weiter…]

    01. 04. 1966, DIE ZEIT, Walter Abendroth

  • Als Prinz von Theben

    Was ihrer Anerkennung seitens der akkreditierten literarischen Welt im ersten Drittel unseres Jahrhunderts im Wege stand, war Else Lasker-Schülers scheinbar enge Verbundenheit mit jenen künstlerischen Tendenzen ihrer Zeit, deren ihr befreundete Vertreter bewußte militante Kulturpolitiker waren. [weiter…]

    04. 03. 1966, DIE ZEIT

  • Apropos Plauderei

    Plaudern ist etwas Schönes, und auch ein Buch im Plauderton kann seinen Reiz haben – obwohl eine Schreibe keine Rede ist und geschrieben oder gar gedruckt leicht läppisch wirkt, was gesprochen noch als neckisch hingenommen werden mag. [weiter…]

    04. 02. 1966, DIE ZEIT, Walter Abendroth

  • Kunstkalender

    • „Ivan + Josip Generalic: Naive Malerei aus Jugoslawien“ (München, Galerie Friedrich + Dahlem): Es ist sicherlich kein Zufall, daß die Entwicklung der bildenden Künste in letzte Abstraktion und absolute Maßstablosigkeit hinein auf der anderen Seite ein Phänomen wie die „naive“ Malerei hervorgerufen hat. [weiter…]

    10. 12. 1965, DIE ZEIT

  • Den bedeutendsten Sammlungen entliehen

    Im Münchner „Haus der Kunst“ hat es so manche Ausstellung gegeben, die der Besucher kaum bewältigen konnte, da sie nach dem Grundsatz „Die Masse kann man nur mit Masse zwingen“ aufgebaut zu sein schien. [weiter…]

    29. 10. 1965, DIE ZEIT, Walter Abendroth

  • Max Picard

    Am 3. Oktober ist, siebenundsiebzigjährig, Max Picard an den Folgen eines Unfalls gestorben. Mit ihm ging eine jener Persönlichkeiten dahin, deren bloßes Dasein für die Mitwelt einen Wert bedeutet und deren Wirken sich ohne viel Geräusch, doch mit einer gewissen Unwiderstehlichkeit bemerkbar macht. [weiter…]

    15. 10. 1965, DIE ZEIT

  • „Die traurige Maske der jungen Puppe pi“

    Mit dem modischen Begriff „Studio“ pflegtman die Vorstellung einer Gelegenheit zum technischen Experiment oder zur Erörterung neuer Ideen zu verbinden, und das ist eine gute und klare Unterscheidung vom normalen Podium, von der Abonnentenbühne oder von der unproblematischen Normalsendung. [weiter…]

    15. 10. 1965, DIE ZEIT

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