In einer Zeit, da die Republik ihre Staatsoberhäupter schneller wechselt denn je, malt der Hallenser Volker Henze die offiziellen Porträts der Bundespräsidenten.
Regierung und Opposition fordern ein Ende der Privilegien für den Ex-Bundespräsidenten Wulff. Die Ausstattung ehemaliger Würdenträger soll generell überprüft werden.
SPD-Chef Gabriel hält die Inszenierung von Wulffs Verabschiedung für unangemessen. Das Verhalten des scheidenden Bundespräsidenten sei kaum auszuhalten.
Nachdem kein einziger Altpräsident Abschied von Wuff nehmen will, hat die SPD dem ehemaligen Bundespräsidenten nahegelegt, ganz auf den Zapfenstreich zu verzichten.
Dem Ex-Präsidenten das Geld zu verweigern, ließe sich juristisch wie staatspolitisch kaum rechtfertigen. Das Ende seiner Karriere ist Strafe genug, kommentiert H. Wefing.
Laut einer aktuellen Umfrage wünschen sich 54 Prozent der Bundesbürger den früheren DDR-Bürgerrechtler als Bundespräsident. Für die SPD ist dieser weiterhin der Favorit.
Die Treue seiner Leser ist einzigartig: Siegfried Lenz, der rauchende Grandseigneur der deutschen Gegenwartsliteratur und seine neue Novelle. Von Ursula März
Der Bundespräsident steht weiter in der Kritik: Juristen halten ihm vor, gegen das Gesetz verstoßen zu haben. Die Opposition spricht von einem "unerträglichen" Verhalten.
Im Streit um die beste Entwicklungspolitik überwirft sich Minister Dirk Niebel mit seinen Vorgängern. Dabei handelten sie moderner als er. Von C. Grefe und P. Pinzler
Eigentlich dachte Thomas Glavinic, er lehne Thomas Bernhard ab. Nach der Lektüre zweier neuer Bücher aber stellt er fest: Er hegt denselben Groll. Von Thomas Glavinic
Die FDP steckt in der Krise, dabei wird sie gebraucht. Sie muss sich erinnern, was liberal sein heißt: Den Bürgern Selbstentfaltung zu ermöglichen. Von Robert Leicht
Zwölf Parteichefs hat die FDP bisher gehabt. Sie alle standen vor der Aufgabe, wirtschafts- und linksliberales Lager zu einen – oft ist das nicht gelungen.
Der Außenminister erklärt in 120 Sekunden, dass er als Parteichef hinwirft. Viele Fragen bleiben offen, und der Machtkampf der Liberalen dauert an. Von M. Schlieben