Das ikonische Porträt des obersten Sozialisten hing einst in der gesamten DDR. Was sollte das Foto uns sagen? Die Schriftstellerin Sibylle Berg versucht eine Deutung.
Schon in der Sowjetunion galt Musik als konterrevolutionäre Waffe, Punk und Rock wurden zu Protestkulturen. Die jungen Russen allerdings finden ein größeres Publikum.
Neue Hütten für neue Menschen: In Krakau sollte der sozialistische Mensch geformt werden. Der Stadtteil Nowa Huta war trotzdem eines der Zentren der Solidarność-Bewegung.
Warum nur wird die deutsche Kultur immer enger? Ein Gespräch mit dem Regisseur Alexander Sokurow über seinen "Faust"-Film und warum unglückliche Menschen gefährlich sind.
Die Ukraine bereitet sich mit viel Enthusiasmus auf die Austragung der Fußball-EM vor – und lässt manche Altlasten einfach verschwinden. Von Tino Künzel, Moskau
Krieg, Republikgründung, Kulturrevolution, Kapitalismus: Familie Guo erlebt 90 Jahre lang die Kommunistische Partei Chinas – im Elend und im Triumph. Von A. Köckritz.
Am 26. April 1986 kommt es in Tschernobyl zur Katastrophe. Der GAU wird zunächst verharmlost, die Menschen nicht informiert. Überlebende erinnern sich. Von Ulrich Krökel
Menschen streben nach Wahrheit. Doch ist sie eine Waffe, die verantwortungsvoll genutzt werden muss. Wir brauchen eine Ethik der Wikileaks-Ära, schreibt Evelyn Finger.
Alleine in monumentalen Landschaften: Der erste Fernwanderweg Sibiriens führt dorthin, wo keine Wodkaflaschen mehr liegen – in die Wildnis am Baikalsee.
Energie muss stetig teurer werden, sagt Klimaforscher Ernst Ulrich von Weizsäcker. Mit den Mehreinnahmen sollte der Staat Lohnnebenkosten und Staatsschulden senken.
Um jeden Widerstand gegen die Verstaatlichung der sowjetischen Landwirtschaft zu brechen, ließ Stalin in den Jahren 1932/33 Millionen Menschen verhungern.
Ob sich in 80 oder 100 Jahren mal jemand findet, der meine Tagebücher der öffentlichen Mitteilung für wert halten und herausgeben wird, kann ich nicht wissen.