In der neuen Studie stünden lediglich schon bekannte Forschungsergebnisse, kritisierte ein deutscher Historiker. Der Autor der Studie wehrt sich gegen die Vorwürfe.
Sind die Amerikaner den Deutschen in der NS-Forschung überlegen? Nein, sagt der Historiker Wolfgang Benz im Interview. Sie können ihr Wissen nur besser vermarkten.
42.500 Orte des Naziterrors – waren Tausende davon bisher unentdeckt? Nein, sagt Historiker Geoffrey Megargee im Interview. Nur habe niemand das Puzzle zusammengefügt.
Stefanie Schüler-Springorum leitet das Zentrum für Antisemitismusforschung an der TU Berlin. Die Historikerin will die emotionale Wucht von Ressentiments ergründen.
Am berühmten Institut für Zeitgeschichte in München ist die Ära des fatalen Direktors Horst Möller vorbei. Sein Nachfolger Andreas Wirsching setzt auf einen neuen Stil.
Saul Friedländer ist bekannt für das Opus "Das Dritte Reich und die Juden". Im Interview spricht er über die Erinnerung an den Holocaust, Islamophobie und Papst Pius XII.
Darf man Antisemitismus und antiislamische Ressentiments vergleichen? Ein Gespräch mit dem Berliner Historiker Wolfgang Benz über die Analogien zwischen damals und heute.
Ein Karlsruher Richterspruch stützt den umstrittenen Politologen Konrad Löw. Dabei verbreitet der krude Thesen über den Nationalsozialismus. Von Hellmuth Vensky
Immer mehr rechte Gewalt in Berlin: Laut einem Forschungsbericht sind rechte Gewalttaten nur zu höchstens einem Fünftel ausdrücklich ideologisch oder politisch motiviert.
Kollaboration in den besetzten Gebieten, Deportation jüdischer Berliner: Der Berliner Historiker Michael Wildt spricht über Forschungslücken zur NS-Zeit
Was für ein schöner Sonntag! In und aus der Paulskirche tönen die Lob- und Dankesreden. Der einstige Buchenwald-Häftling Jorge Semprún erhält den Friedenspreis.