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    Wolfgang Koeppen

  • Sachbuch: Warum Krieg? Darum!

    SachbuchWarum Krieg? Darum!

    22.07.2010, DIE ZEIT, Evelyn Finger

    Ein Lexikon der Kriege unserer Zeit: Der Germanist Paul Michael Lützeler analysiert anhand von Gegenwartsromanen eindrucksvoll die neuen Weltkonflikte. Von E. Finger

  • Heinrich BöllVolksschriftsteller mit Bürgersinn

    15.07.2010, ZEIT ONLINE, Gregor Dotzauer

    Vor 25 Jahren starb der Schriftsteller Heinrich Böll. Die Radikalität, Bitterkeit und Schärfe waren Teil seiner demokratischen Mission. Von Gregor Dotzauer

  • Erinnerung an Thomas BernhardDie Komödie des Geldes

    11.02.2009, DIE ZEIT, Peter von Becker

    Vor 20 Jahren starb der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard. Doch er lebt im Briefwechsel mit dem Verleger Siegfried Unseld.

  • Literatur und LebenFalsche Intimität

    25.09.2008, DIE ZEIT, Ulrich Greiner

    Biografien sind Irrwege: Das Allerpersönlichste der Dichter ist nicht ihr Leben, sondern der Text.

  • TheaterAffären mit Geistern

    19.09.2008, DIE ZEIT, Peter Kümmel

    Vom wilden Kampf zwischen Angst und Freiheit, Kino und Schauspiel: Ein Ausblick auf die neue Theatersaison

  • Die letzten Touristen: Jean-Paul Sartre und Wolfgang Koeppen verlieren sich in der Lagunenstadt. Zwei Reisebücher aus fernen und vergangenen ZeitenAbschied von Venedig

    13.05.1994, DIE ZEIT

    Venedig 1980. Ein Mann im Regenmantel, mit Schirmmütze und Tasche, wandert durchs Spiegelkabinett der blaßfarbenen Fassaden, die sich an der Wasserachse senkrecht auf dem Kopf und scheinbar auch waagrecht in der gegenüberliegenden Häuserfront reflektieren.

  • Kino: Claude Berris „Germinal“ nach ZolaGrubenhunde

    14.01.1994, DIE ZEIT, Karsten Witte

    Fremd ist er eingezogen, fremd zieht er wieder aus. Ein junger Mann im roten Mantel zieht arbeitslos und frierend durch das Land des Elends.

  • Ob Stasi oder Realität der DDR; Die Vergangenheit soll vergangen seinVorwärts und gut vergessen

    07.01.1994, DIE ZEIT, Ulrich Greiner

    Als die Trampelpfade zwischen den Schutthaufen deutscher Städte zu Hauptverkehrswegen wurden, als der Schütze Asch nach Hause kam und die Frage hörte „Wo warst du, Adam?“, da war wenig Zeit und Lust zum Nachdenken, da wollte das Wiederaufbauwerk der Trümmerfrauen vollendet sein, und da wurde, wie es viel später die Gruppe Geier Sturzflug sang, wieder in die Hände gespuckt, denn „wir steigern das Bruttosozialprodukt“.

  • Weltkrieg und DDR-Sozialismus haben sie überstanden. An der Treuhand könnten sie scheiternDie Traber vom Lindenhof

    17.09.1993, DIE ZEIT

    Zwei Autostunden nordöstlich von Berlin, in der Uckermark, nahe Templin – so beschrieben schon vor sechzig Jahren die Pferdesportjournalisten die Lage des Gestüts Lindenhof, vielgerühmter Musterbetrieb und idyllisches Wochenenddomizil des Kunstsammlers und Verlegers Bruno Cassirer (1872-1941).

  • Der Germanist und Eich-Herausgeber Axel Vieregg behauptet, der Dichter Günter Eich habe seinerzeit „bewußt für den nationalsozialistischen Staat optiert“. Hat er recht? Seine These führte zum Bruch mit dem Suhrkamp VerlagEin Streit um Eich

    16.04.1993, DIE ZEIT, Ulrich Greiner

    Der Schriftsteller Günter Eich (1907 bis 1972) steht nicht mehr im Zentrum der literarischen Aufmerksamkeit. Daß er ein großer Dichter war, wissen die Lexika.

  • Ein Pseudonym wurde nach 45 Jahren gelüftet. Wolfgang Koeppen hat 1947 die Kriegserinnerungen eines jüdischen Briefmarkenhändlers aufgeschrieben – im Auftrag: „Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch“Literarisches Carepaket

    08.05.1992, DIE ZEIT

    Im Jahr 1947 wurde in München ein erschütterndes Buch geschrieben. Darin schilderte ein vormals in dieser Stadt ansässiger jüdischer Briefmarkenhändler die schreckliche Leidensgeschichte seiner Verfolgung durch die Funktionäre der Endlösung.

  • Mehr über Lawrence

    28.02.1992, DIE ZEIT, Tobias Gohhs

    Churchill weinte an seinem Grab, und Wolfgang Koeppen sagte über ihn: „Wir wollen Lawrence aufnehmen in die Bruderschaft der gestürzten Engel, der Frühgestorbenen, der Frühvollendeten, der Frühwahnsinnigen, der Frühermatteder .

  • Ich riskiere den Wahnsinn

    15.11.1991, DIE ZEIT

    KOEPPEN: Gott, es hat viele Schriftsteller gegeben, die jahrelang nichts veröffentlicht haben, oder sie waren klug genug, im rechten Zeitpunkt zu sterben.

  • Über allen Ratten ist Wien

    26.04.1991, DIE ZEIT, Helmut Schödel

    Es ist Frühling, keine schlechte Jahreszeit für ein Buch über Wien. Im Prater blüh’n wieder die Bäume. „... ich liebe Wien“, schreibt Wolfgang Koeppen in einem Text über Karl Kraus, „die Lipizzaner am Mittag im Stall, wenn sie sich ausruhen von der Vorstellung und dem Beifall, liebe den Moder der Kapuzinergruft, weil die alten Oger nun tot sind, den Tafelspitz beim Sacher, der nicht immer gut ist, die Torte beim Dehmel, die man als Kind gegessen haben muß, um die Enttäuschung zu schlecken, die unheimlichen Witwen im Prater, die miteinander tanzen, unter Schleiern verschlungen, Bacchantinnen und Klageweiber, die süße, faule Nacht am Naschmarkt, wo jedermann versteckt ist, die Lust, die Pest, die Türken .

  • WOLFGANG KOEPPENEs klopft das Herz

    29.06.1990, DIE ZEIT

    Rede zur Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Greifswald am 8. Juni 1990

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