Der Prozess um den Jugendseelsorger und Antifaschisten Lothar König beginnt. Egal, wie das Gericht entscheidet: Der Kampf Pfarrer gegen Justiz wird nur Verlierer haben.
Carolin Emcke schrieb bisher vor allem über das Ausland – Gaza, Irak, Haiti. Jetzt wagt sie sich auf neues Terrain: Berlin. Sie berichtet über den Bundestagswahlkampf.
Wolfgang Thierse und der Berliner Schwabenstreit haben die aktuelle Deutschlandkarte inspiriert: Wo sagt man eigentlich Wecken, wo Brötchen und wo Schrippen?
08.01.2013,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Sebastian Pukrop
Wie viele Currywürste muss man essen, um Berlin seine Heimat nennen zu dürfen? Alle Bewohner der Hauptstadt sollten sie mitgestalten dürfen, fordert Leser S. Pukrop.
Eine Ehrenrettung hat die Schrippe nicht verdient: Sie ist billig, geschmacksarm und innen hohl. Und ganz bestimmt ist sie nicht das Symbol eines selbstbestimmten Berlin.
Wolfgang Thierse hat der Debatte um die Stadtteilkultur einen Bärendienst erwiesen. Seine Intoleranz schürt Konflikte, die keiner braucht, kommentiert Christian Bangel.
Eine Lästerei zieht Kreise: Wolfgang Thierse verteidigt seine Schwabenschelte, allerlei Schwaben schimpfen zurück – unterstützt vom Entwicklungsminister.
Englisch ist die Weltsprache der Wissenschaft. Kritiker sehen die deutsche Sprache bedroht und wollen sie um jeden Preis retten. Lohnt sich das? Von Amory Burchard
Wolfgang Thierse ist überzeugt: Eine Demokratie kann auf Religion als Wertereservoir nicht verzichten. Ein Streitgespräch mit dem Bundestagsvizepräsidenten
Mit seltener Einigkeit hat der Bundestag die Praxisgebühr gekippt. Einstimmig entschieden die Abgeordneten, dass der Arztbesuch ohne die Zehn-Euro-Gebühr vonstattengeht.
In Berlin sind religiöse Beschneidungen ab sofort unter Auflagen wieder erlaubt. In anderen Bundesländern herrscht nach dem Kölner Urteil eine verwirrende Rechtspraxis.
Katholische und Evangelische Kirche sollen sich wieder vereinen, heißt es in dem Aufruf "Ökumene jetzt". Zu den Unterzeichnern gehören Günther Jauch und Norbert Lammert.
Wolfgang Thierse verlässt nach 23 Jahren den Bundestag. Im Tagesspiegel-Interview spricht er über Angela Merkel, die Euro-Krise und sein Verhältnis zur Linkspartei.
Wolfgang Thierse nennt sich einen leidenschaftlichen Parlamentarier. Dennoch ist nun nach 23 Jahren Schluss: Der frühere Bundestagspräsident verlässt den Bundestag.