Für Verhandlungen mit dem Iran will US-Präsident Obama Zeit gewinnen. Das deutsche Außenministerium dementiert derweil, dass es ein Ultimatum gegen Israel geben könnte.
Sollte sich Südkorea an neuen UN-Sanktionen beteiligen, wird das von Nordkorea als Kriegserklärung aufgefasst. Zudem soll atomare Abrüstung in Korea kein Thema mehr sein.
Außenminister Westerwelle forderte stets die nukleare Abrüstung – jetzt knickt er ein, ausgerechnet bei den Atomwaffen, die in Deutschland lagern. Von Jochen Bittner
Auf der Generalversammlung in New York spielt Deutschland keine Rolle. Es bleibt in den UN weit hinter seinen Möglichkeiten zurück, schreibt Tom Koenigs im Gastbeitrag.
In deutschen AKW werden offenbar in großem Stil Brennelemente verwendet, deren Uran aus russischen Atomwaffen stammt – es wäre ein für beide Seiten profitables Geschäft.
Der Aufruf kommt kurz vor den Friedensverhandlungen: Die Farc-Guerilla hat Kolumbiens Regierung einen Waffenstillstand angeboten. Die will weiter Militär einsetzen.
Eines der wichtigsten Projekte von Außenminister Westerwelle ist gescheitert: Die US-Atomwaffen bleiben in Deutschland – und sie werden sogar modernisiert.
Die Zahl der weltweit verfügbaren Atomwaffen ist einem Forschungsbericht zufolge zurückgegangen. Entwarnung bedeutet das aber nicht, denn das Arsenal wird immer moderner.
Israel bestückt offenbar U-Boote deutscher Herkunft mit Nuklearwaffen. Die Bundesregierung betont, die Lieferung, nicht die Nutzung der Schiffe sei ihre Verantwortung.
Weit weniger Menschen als erwartet haben auf den Ostermärschen deutschlandweit protestiert. Die Thesen von Nobelpreisträger Günter Grass zu Israel stießen auf Sympathie.
Obamas Atomgipfel in Seoul hat das Ziel, alles weltweit verstreute Nuklearmaterial zu sichern. Staunen herrscht hier über Deutschlands Atomausstieg. Von M. Naß, Seoul
Atomarer Terrorismus, nordkoreanische Raketentests – es gibt Grund, mehr für die Sicherheit zu tun. Auf einem Gipfel will der US-Präsident die nukleare Gefahr verringern.
Trotz Abrüstungsverträgen fühlt sich Russlands Ministerpräsident Putin von den USA und der Nato bedroht. Im Wahlkampf zieht er sogar Vergleiche zum Zweiten Weltkrieg.