Sobald der fetale Herzschlag gehört werden kann, dürfen Frauen in North Dakota nicht mehr abtreiben. Auch nicht mit der Begründung eines genetischen Defekts beim Baby.
Mit der Wahl von Franziskus ist der Eurozentrismus des Papsttums gebrochen. Die Kirche Lateinamerikas nimmt mehr Einfluss auf die Weltkirche. Von Tobias Käufer
Die Pille danach oder die Homo-Ehe: Die Kirchen katapultieren sich ins gesellschaftliche Abseits. Kein Zufall, sondern eine jahrzehntelange Entwicklung. Von H. Horstkotte
Früher waren Katholiken in den USA Minderheit, heute ist jeder vierte Amerikaner katholisch. Viel verbindet sie nicht – schon gar nicht ihre Ansprüche an den neuen Papst.
Kölns Erzbischof macht in der Gesellschaft eine katholikenfeindliche Stimmung aus, die Tapferkeit verlange. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken pflichtet bei.
Ausgerechnet der Hardliner Kardinal Meisner will auf einmal, dass die katholische Kirche ihre Haltung zur Pille danach ändert. Er ist bekannt für seine Sprunghaftigkeit.
Wer weiß noch, was Epikie bedeutet? Offenbar ist es den Mitarbeitern der katholischen Kliniken in Köln entfallen, die eine mutmaßliche Vergewaltigte nicht behandelten.
Lowiha kämpft gegen seinen eigenen Zerfall. Dann machen zwei Männer im nahegelegenen Wald einen schrecklichen Fund. Gibt es Orte in Russland, die das Böse anziehen?
Wegen homophober und frauenfeindlicher Äußerungen gab es große Vorbehalte gegen den neuen EU-Verbraucherkommissar Borg. Trotzdem stimmte das Parlament für den Malteser.
Die USA urkonservativ? Im Gegenteil, schreibt Eric T. Hansen. Marihuana, Homo-Ehe, Abtreibung – die Liberalisierung kommt mit Wucht. Langsam liegt den Amis einfach nicht.
Maltas Außenminister soll EU-Kommissar werden. Dem EU-Parlament muss er zuvor einiges erklären: schwulenfeindliche Bemerkungen etwa oder ungeklärte Korruptionsvorwürfe.
Die Wahlparty der Republikaner in New York ist klein, die Analyse umso ehrlicher: Man habe verloren, weil man die demografische Realität ignoriere. Von E. Schweitzer, NY
Die Demokraten haben ihre Mehrheit im Senat verteidigt, die Republikaner im Repräsentantenhaus: Präsident Obama wird weiterhin mit Blockaden im Kongress rechnen müssen.