Religiöse Menschen streiten ungern. Aber sollten sie es nicht tun, wenn sie in unserer westlichen Gesellschaft leben? In Bern versuchen acht Weltreligionen, es zu lernen.
07.11.2012,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Bülent Kacan
Wenn türkische Muslime Anerkennung in Deutschland fordern, findet Leser B. Kacan, müssen sie auch kritisieren, dass die Türkei religiöse Minderheiten unterdrückt.
Was Katholiken und Protestanten zusteht, sollen muslimische Schüler in NRW auch bekommen: Religionsunterricht als Regelfach. Aber Experten haben starke Gegenargumente.
Der türkischstämmige Schriftsteller Zafer Senocak plädiert dafür, die Biografien von Individuen zu betrachten – statt wie bisher, über die Muslime insgesamt zu sprechen.
Die von Familienministerin Schröder geplanten Projekte gegen Linksextremismus und Islamismus sollen bald starten. Aber die Träger wissen nicht, was man von ihnen erwartet
Sechs Unis haben bereits Professuren für Islamische Theologie, um den Lehrermangel für Islamunterricht zu beheben. Sie bauen auf das Vertrauen der muslimischen Verbände.
In Nürnberg gibt es die einzige Drogentherapieeinrichtung für Muslime in Deutschland. Cem, der Sohn türkischer Gastarbeiter, fühlt sich hier verstanden.
Am Sonntag entscheidet die Hauptstadt über die Initiative "Pro Reli". Was steckt dahinter? Antworten auf die sieben wichtigsten Fragen zur "Kirche im Klassenzimmer".
Experten haben in Istanbul über die Wasserprobleme der Welt diskutiert. Die Teilnehmer mussten nicht weit schauen, um gravierende Missstände zu entdecken.
Razzien gegen einen nationalistischen Geheimbund beunruhigen die Türkei. Im Kern geht es um einen Streit über die politische Zukunft der alten Staatseliten.
Die meisten der in Deutschland lebenden Muslime sind laut einer Studie gläubig, jedoch viel aufgeschlossener gegenüber anderen Religionen als gewöhnlich vermutet