Auf der Schwäbischen Alb soll ein riesiger Windpark entstehen. Eine politische Energiewende: Erst waren die Bürger in der Region dagegen. Jetzt sind sie plötzlich dafür.
Die Erderwärmung gibt es nicht - wenn doch, sind wir nicht Schuld. Für die Verbreitung dieser Lüge erhalten PR-Manager viel Geld. Ihr Erfolgsrezept: Lügen und Drohbriefe.
Ölkrise, Waldsterben, Chemieunglück: Die Realität schien "Die Grenzen des Wachstums" von 1972 zu stützen. Prognosen sind heute besser, doch die Apokalypse ist vergessen.
Solarstrom in Deutschland statt in Spanien oder kilometerlange Kabel für Windkraft: Europas Energiepolitik ist verrückt, EU-Länder handeln egoistisch, meint D. Asendorpf.
Das Deutsche Erdölmuseum in der Lüneburger Heide erzählt von der Zeit, als auch Deutschland vom Öl abhängig wurde, seinen Bedarf aber noch selber deckte. Von Frank Keil
Aus Furcht vor Blackouts will die Regierung verbieten, dass Kraftwerke abgestellt werden. Die Firmen sollen sie im Zweifel laufen lassen, gegen "angemessene Vergütung".
Als Alternative zu Sprit aus Nahrungsmitteln gilt Öl aus Algen. Dass diese nicht mühsam wie Biomasse zu Kraftstoff verarbeitet werden müssen, zeigt ein US-Unternehmen.
Grüne Energie macht die Stromerzeugung kaum teurer. Kritiker der Energiewende unterschlagen, dass die Kosten der konventionellen Herstellung künftig viel höher wären.
Die Einspeisevergütung für grünen Strom liegt über den Preisen an der Strombörse. Die Differenz wird auf die Stromnutzer umgelegt – aber nicht auf alle.
Nein, die aus Sonne, Wind- und Wasserkraft erzeugte Energie drückt an der Strombörse tatsächlich den Preis. Denn teuer ist allein der Bau der Anlagen, nicht der Betrieb.
In sieben Jahren soll unser Strom aus erneuerbaren Quellen kommen. Dazu braucht es stromsparende Netze. Ein Allgäuer Dorf testet sie bereits. Von Dirk Asendorpf
Erdgas ist "Partner der Erneuerbaren" Energien, weil es die Versorgung sicher stellt, sagt Rainer Seele. Der Chef von Wintershall rügt die Energiewende als halbherzig.