Die Familienministerin will vertrauliche Geburten einführen. Das ist nicht schlecht, aber die Beratung der Mütter bringt mehr. Und Babyklappen regelt Schröder auch nicht.
Viele Krankenhäuser ermöglichen Frauen in Not anonyme Geburten. Doch die Kinder haben ein Recht darauf, ihre Herkunft zu kennen. Ein Gesetz soll beides möglich machen.
Suchmaschinen speichern monatelang, was Nutzer suchen. Sieben Tage seien aber genug, findet CDU-Netzpolitiker Thomas Jarzombek. Er wünscht sich ein entsprechendes Gesetz.
Bislang konnten Nutzer in Facebook unerkannt stöbern, niemand wusste, wann sie eingeloggt waren. In den Gruppen ist das nun abgeschafft: Sie zeigen, wer wann etwas liest.
Mit einem Knopfdruck können Gesichter in YouTube-Videos, etwa von syrischen Demonstranten, anonymisiert werden. Das funktioniert im Test aber nur zum Teil.
23.05.2012,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Martin Haase-Thomas
Die Klagen über anonyme Beschimpfungen im Netz sind übertrieben, meint Leser M. Haase-Thomas. Auch ohne ihre Namen offenzulegen, würden Nutzer respektvoll diskutieren.
15.05.2012,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Martin Kepplinger
Leser Martin Kepplinger findet, dass im Netz das möglich sein sollte, was im realen Leben selbstverständlich ist: private Gespräche und unbeobachtetes Einkaufen.
Freiheit im Netz entsteht aus Rechten, die selbstverständlich sein sollten, schreibt Leserin Jula Böge: anonymes Informieren, anonymes Kommunizieren, anonymer Konsum.
Manche Meinungen sind schwer erträglich, trotzdem müssen wir sie sagen dürfen – im Netz wie auf der Straße. Sie beschränken zu wollen, ist falsch, kommentiert K. Biermann
Bürger müssen den Handel mit Melderegisterdaten hinnehmen, findet die Bundesregierung. Vielleicht will sie deren Schutz aber doch ein klein wenig verbessern.