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    Ansbach

  • Hier also war es

    16.06.1989, DIE ZEIT, Esther Knorr-Anders

    Zu allen Zeiten regten Findelkinder die Phantasie an. Nicht selten neigte eine sensationslüsterne Mitwelt dazu, ihnen geheimnisumwitterte Herkunft zuzusprechen.

  • Frühlingserwachen

    14.04.1989, DIE ZEIT

    Trendsetter: Der Fremdenverkehrsverband Waldhessen ist auf den Hund gekommen: Da-, mit der Vierbeiner während des Urlaubs möglichst viel hat von seinem besten Freund, dem Menschen und Halter, haben die Bad Hersfelder eine Schule eingerichtet – Herrchen und Frauchen machen dort „Platz“ an der Seite ihrer Hunde und büffeln und pauken in zehn bis fünfzehn Übungstagen, bis am Ende der „Hundeführerschein“ winkt, nach bestandener Prüfung, wie sich versteht.

  • Schallplatten

    02.12.1988, DIE ZEIT, Manfred Sack

    Von den oft ins Dröhnen abdriftenden Dialogen, meist noch in kindisch-naiver Sänger-Manier aufgesagt, hatte sich schon Otto Klemperer in seiner ersten Stereo-Aufnahme distanziert und – den Librettisten Schikaneder mißachtend – nur Mozarts Musiknummern dokumentiert.

  • Philip Henry Lord Stanhope – Gegenspieler Kaspar HausersDer britische Agent

    19.08.1988, DIE ZEIT

    Europa 1815. Napoleon war gestürzt. Fieberhaft wurde vor allem in Wien und in London daran gearbeitet, die napoleonische Ordnung so weit wie irgend möglich wieder rückgängig zu machen.

  • Fernseh-VorschauNicht versöhnt

    29.07.1988, DIE ZEIT, A. K.

    Einer der Leitfäden, die sich fast unmerklich und auch ohne erkennbare Absicht durch den Film ziehen, ist die Musik. Eine amerikanische Militärkapelle spielt „Ich hatt’ einen Kameraden“ am Volkstrauertag 1987 in Ansbach, düstere Bläser untermalen den Fall Berlins im Mai 1945, zu einer flotten Melodie meldet „Welt im Film“ den Einsatz eines neuen, entnazifizierten Lehrbuchs an den Grundschulen, während die Bürger Sachsens 1946 zu getragenen Klängen in „Augenzeuge“, der ostdeutschen Wochenschau, über die Enteignung des Großgrundbesitzes abstimmen.

  • Abnorme Reaktionen?

    29.04.1988, DIE ZEIT

    Ich habe nicht gewußt, ob ich weinen oder lachen soll“, erinnert sich Doris Heinzmann aus Dentlin in Mittelfranken an ihren Prozeß vor dem Landgericht Ansbach.

  • Ulrike Leonhardt überprüfte alle Spuren des Kaspar HauserAlso war er doch der Erbprinz

    04.09.1987, DIE ZEIT, Esther Knorr-Anders

    Schon vor 150 Jahren standen Personen aus dem Umfeld des Großherzogs Karl Friedrich und seiner morganatischen Gattin, Gräfin Hochberg, in Verdacht, den Sohn des Erbprinzen Karl von Baden und seiner Frau Stephanie mit einem sterbenden Säugling vertauscht zu haben, und zwar aus nachfolgerechtlichen Gründen.

  • Ferienglück auf Pferderücken

    12.06.1987, DIE ZEIT

    Neulinge und passionierte Reiter können beispielsweise zwei Erholungswochen auf der autofreien ostfriesischen Insel Spiekeroog verbringen und während acht Unterrichtsstunden in der Halle und bei Ausritten dazulernen: Einschließlich Halbpension müssen für den Pauschallehrgang 2126 Mark berappt werden.

  • PsychiatrieTestobjekt Mensch

    19.09.1986, DIE ZEIT, Ernst Klee

    Die Ruhe ist hin, seit am 24. Juli 1984 der Krankenpfleger Klaus Lister zur Staatsanwaltschaft ging und Anzeige erstattete: Im Ansbacher Bezirkskrankenhaus, einer psychiatrischen Klinik, seien wehrlose Patienten als „Versuchskaninchen“ benutzt worden.

  • Tamilen: Odyssee auf dem Atlantik

    22.08.1986, DIE ZEIT

    Tagelang behaupteten die in Rettungsbooten vor der Küste Neufundlands geborgenen Tamilen, sie seien aus ihrer Heimat Sri Lanka erst nach Südindien und dann auf das Schiff geflohen, das sie in den Nordatlantik gebracht hatte.

  • Zeitlese

    15.08.1986, DIE ZEIT

    Zeitunglesen ist so unbefriedigend, weil die Berichte nie das halten, was die Überschriften versprechen. Abhilfe ist einfach: nur die Schlagzeilen lesen.

  • Der "mittelbare Verfassungsfeind"

    25.10.1985, DIE ZEIT, Hans Schueler

    Es kommt gelegentlich vor, daß ein Richter sich in einer Prozeßsache selbst als befangen ablehnt, ohne dazu aufgefordert zu sein: Etwa, weil er mit einer der Parteien befreundet ist oder weil er sich zuvor über den Fall öffentlich geäußert hat.

  • Vor vierzig JahrenAlte Kameraden

    15.03.1985, DIE ZEIT, Roland Kirbach

    Vom Oberbefehlshaber der alliierten Invasionstruppen und späteren US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower ist der Ausspruch überliefert: „Diese Brücke ist ihr Gewicht in Gold wert“.

  • Bonner Kulisse

    03.08.1984, DIE ZEIT

    So ganz ausgeschlossen scheint es doch nicht mehr zu sein, daß sich Bundeskanzler Helmut Kohl noch zu einem Kabinettsrevirement entschließt, freilich erst in einigen Monaten, spätestens im Frühling kommenden Jahres.

  • Einbürgerungsantrag ohne Begründung abgelehntEin Extremist, basta

    21.10.1983, DIE ZEIT

    Immer wieder, wenn Joaquin Aguirre Beguiristain den amtlichen Bescheid liest, muß er ratlos den Kopf schütteln: „Der Einbürgerungsantrag von Herrn Joaquin Aguirre Beguiristain vom 30.

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