Der Berliner Alexander Gumz ist für seinen ersten Gedichtband ausgezeichnet worden. Seine Gedichte seien "wie Songs aus der unmittelbaren Gegenwart", urteilte die Jury.
Auf die junge Lyrik blickt man gerne: Alexander Gumz und Katharina Schultens zeigen, wie radikal und sicher mit Sprache experimentiert werden kann. Von U. Rüdenauer
Der Verleger Andreas Heidtmann hat die Plattform Poetenladen.de gegründet. Dort kehrt er die Digitalisierung um. Die Texte aus dem Netz bringt er als Bücher aufs Papier.
Johann Gottfried Herder schuf 1770 den Begriff, doch was bezeichnet der eigentlich? Eine Annäherung an ein bedeutsames und mittlerweile pflegebedürftiges Genre.
Sein Flusslauf inspirierte schon Büchner und Twain. Nun hat der Rhein seine eigene Anthologie. Die "Oberrheingeschichten" sind ein literarisches Abbild der Landschaft.
Marcel Reich-Ranicki, der berühmteste deutsche Literaturkritiker, wird 90 Jahre alt. Im Gespräch erzählt er, wieso er mit der heutigen Literatur nicht viel anfangen kann.
Katharina Hackers neuer Roman "Die Erdbeeren von Antons Mutter" erzählt von Demenz und dem Vergessen – mit emotionaler und sprachlicher Hingabe. Von Gerrit Bartels
Aus glanzloser Prosa schuf er Geschichten voller Poesie. Die Vorlagen seiner "Kinder- und Hausmärchen" stammen aus Frankreich, aus der Antike, aus Persien und aus Indien.
Von Fuchsfeen und wahren Menschen: Vier Bände zur chinesischen Kulturgeschichte fassen das beste aus der Lyrik, Prosa, Essayistik und der Philosophie zusammen.