WikiLeaks-Gründer Julian Assange kämpft um seinen Ruf als Vorreiter für politische Transparenz. Sein vorerst letztes Mittel ist das Asyl in Ecuador. Von J. Krönig, London
Wer immer Ägyptens Präsident wird: Auf ihm ruhen viele Hoffnungen. Doch das Militär bleibt verankert in Politik und Wirtschaft. Das muss sich ändern, fordert A. Ritzmann.
Bei der Wahl in Frankreich dürfte sich François Hollande gegen Nicolas Sarkozy durchsetzen. Inhaltlich wirken beide konzeptlos, beobachtet G. v. Randow in seiner Kolumne.
Wie prägten Deutsche die USA und umgekehrt? Die Philosophin Susan Neiman und der frühere ZEIT-Chefredakteur Theo Sommer erinnern an 300 Jahre gemeinsame Geschichte.
Das ZEITmagazin stellt Forscher vor, die unser Land prägen. Der Rechtswissenschaftler Christoph Möllers fragt sich, woran sich das Recht orientiert. Von Heinrich Wefing.
Ein Prozess gegen vier Jugendliche macht "Deutschenfeindlichkeit" zum Thema. Leider beginnt die Rassismusdebatte an der falschen Stelle, kommentiert A. Dernbach.
Osama bin Laden lebte ungestört in Pakistan. Doch der Staat ist kein Terrorpate aus Bestimmung – er bedient sich des Terrors, wenn er es für nötig hält. Von U. Ladurner
Eine Sex-Welle rollte durch die BRD der Nachkriegszeit: Die Historikerin Sybille Steinbacher im Gespräch über das Bangen um die Sexualmoral in den 50er Jahren.
Der Nahost-Konflikt sei für Amerika von "vitalem nationalen Sicherheitsinteresse", sagt der US-Präsident. In Israel ist man deswegen alarmiert. Von Martin Klingst.
Kann dieses Amerika die Europäer heute noch so beeindrucken wie in den vergangenen 60 Jahren? Joachim Fritz-Vannahme über die Entstehung seiner Dokumentation
Fritz Stern floh vor den Nazis nach Amerika, misstraute Deutschland und wurde doch sein Freund. Nun erhält er den Marion Dönhoff Preis für Versöhnung. Von Gunter Hofmann
Der Publizist Henryk M. Broder will an die Spitze des Zentralrats der Juden und erntet dafür Kritik und Spott. Wie wahrscheinlich ist es, dass er gewählt wird?