Ein Fernsehmoderator verbreitet antisemitische Theorien und beschimpft Roma als "Menschenaffen". Nun bekommt er den wichtigsten ungarischen Journalistenpreis.
Wolfgang Kraushaar beschreibt die geistigen Wurzeln des Terrorismus in der Bundesrepublik. Schuld ist für ihn ein typisch linker Antisemitismus. Hat er recht?
Der türkische Premier hat die israelische Staatsideologie als Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet. UN, USA und Israel reagierten mit heftiger Kritik.
Wie antisemitisch war die Linke? Eine Lektüre des neuen Buchs von Wolfgang Kraushaar, das nach fragwürdigen Wurzeln im deutschen Terrorismus der siebziger Jahre sucht.
15.01.2013,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Sebastian Müller
Debatten über israelische Politik enden oft unversöhnlich, denn Israel wird als Teil des Westens wahrgenommen und besonders hart kritisiert, schreibt Leser S. J. Müller.
Das Simon-Wiesenthal-Zentrum nennt Verleger Jakob Augstein einen Antisemiten. Rabbi Abraham Cooper, stellvertretender Direktor des SWZ, steht zu der Entscheidung.
Das Buch von Tuvia Tenenbom sorgt für Aufregung – bloß weil Tenenbom (auch) über Antisemitismus in Deutschland schreibt. Und unser Kolumnist Eric T. Hansen wundert sich.
Die judenfeindlichen Äußerungen eines Politikers der ungarischen Jobbik-Partei haben heftige Proteste ausgelöst. Zehntausend Menschen versammelten sich vor dem Parlament.
Mit "Shoah" drehte der französische Filmemacher Claude Lanzmann eine epische Dokumentation über den Holocaust. Nun erhält er den Goldenen Ehrenbären der Berlinale.
Wie geht man als Intellektuelle in Israel mit dem Konflikt um? Man muss seine Wut herauslassen, um festgefahrene Denkweisen zu ändern, sagt die Soziologin Eva Illouz.
Der Altkanzler macht sich gegen Extremismus stark und verlangt eine bessere finanzielle Unterstützung von Initiativen und Vereinen. Neonazis hält er für kein Ost-Problem.
Die Bundeskanzlerin hat ein "großes Maß an Antisemitismus" in Deutschland festgestellt. Vor dem Zentralrat der Juden kritisierte sie den Tenor der Beschneidungsdebatte.