Die judenfeindlichen Äußerungen eines Politikers der ungarischen Jobbik-Partei haben heftige Proteste ausgelöst. Zehntausend Menschen versammelten sich vor dem Parlament.
Mit "Shoah" drehte der französische Filmemacher Claude Lanzmann eine epische Dokumentation über den Holocaust. Nun erhält er den Goldenen Ehrenbären der Berlinale.
Wie geht man als Intellektuelle in Israel mit dem Konflikt um? Man muss seine Wut herauslassen, um festgefahrene Denkweisen zu ändern, sagt die Soziologin Eva Illouz.
Der Altkanzler macht sich gegen Extremismus stark und verlangt eine bessere finanzielle Unterstützung von Initiativen und Vereinen. Neonazis hält er für kein Ost-Problem.
Die Bundeskanzlerin hat ein "großes Maß an Antisemitismus" in Deutschland festgestellt. Vor dem Zentralrat der Juden kritisierte sie den Tenor der Beschneidungsdebatte.
Zum 9. November 1938: Antisemitismus ist menschenverachtend. Wer in Deutschland lebt, muss diesen gesellschaftlichen Grundkonsens akzeptieren, kommentiert C. Böhme.
"Der Jude ist an allem schuld" – das ist die These des antisemitischen Bestsellers "Wenn ich der Kaiser wär'". Hitler war von dem Werk Heinrich Claß' begeistert.
Zwei Jugendliche haben den Vorsitzenden einer Budapester Gemeinde getreten und ihn als "stinkenden Juden" beschimpft. Der Malträtierte verfolgte daraufhin die Angreifer.
"Du hast hier nichts zu suchen", schrie ein Passant Stephan Kramer auf der Straße an. Der Generalsekretär des Zentralrats der Juden zeigte als Reaktion seine Waffe.
Liebestrunken und schlicht, so wirkt der spätere NS-Propagandaminister in seinen frühen Schriften, die nun in den USA versteigert werden. Kritiker nennen das unmoralisch.
Erstmals spricht ein schwuler Bundesligaprofi über seine Ängste. Anonym, wegen seiner Furcht bloßgestellt zu werden. Doch die Enttabuisierung hat begonnen. Von S. Dobbert
Der in Berlin überfallene Rabbiner warnt Minderheiten davor, in bestimmte Stadtviertel Deutschlands zu gehen. Es gebe Orte, in denen der Staat außer Kraft gesetzt sei.