Falsche Versprechen, hohe Kosten: In einem Rundumschlag wirft Dieter Hundt der Regierung "Mainstream"-Politik vor. Rot-Grün ist für ihn aber auch keine Alternative.
Die deutschen Großunternehmen werden ihre Ausfuhren wohl erneut steigern und den Weltmarktanteil halten. Aber der Export in EU-Nachbarländer stagniert.
Defizite beim Schreiben und Rechnen, schwache Leistungen in den Naturwissenschaften. Vertreter der Wirtschaft fürchten, dass es dem Nachwuchs später an Grundlagen fehlt.
Das Betreuungsgeld eine "Katastrophe", der Rentenzuschuss "ziemlicher Zynismus": SPD und Grüne sind empört, die Arbeitgeber enttäuscht über die Beschlüsse der Regierung.
Die Superbanken sind immer noch viel zu groß, sagt die Ökonomin Susanne Schmidt im "Tagesspiegel"-Interview. Die geplante EU-Bankenaufsicht will sie noch nicht loben.
1972 baute Mercedes die erste S-Klasse. Sie wurde zur Messlatte des Premium-Segments. In den USA hatte sie ausgerechnet wegen der Ölkrise Erfolg. Von Sebastian Viehmann
Mehr Rente für Eltern mit älteren Kindern: Arbeitgeberpräsident Hundt hält die Pläne der Koalition für "absurd". Es könnten nicht dauernd neue Schecks ausgestellt werden.
Bundesfinanzminister Schäuble will für dieses Jahr 8,7 Milliarden mehr Schulden aufnehmen als geplant. Dafür bekommt er Kritik aus der FDP und den eigenen Reihen.
In Frankfurt traten 180 Gewerkschafter in den Ausstand. An ihrem Beispiel entscheidet sich, wie viel Macht Splittergruppen über die Wirtschaft gewinnen. Von Kolja Rudzio
Die Vorfeldbeschäftigten machen ihre Drohung wahr: Sie wollen am Montag erneut ihre Arbeit niederlegen. Arbeitgeberpräsident Hundt wirft den Angestellten Erpressung vor.
Pflegerat, Verbände und Opposition sind unzufrieden mit der Pflegereform der Regierungskoalition: Sie sei nicht "ausgereift" und drehe nur an "einzelnen Stellschrauben".
Arbeitgeberpräsident Hundt hat kritisiert, dass die Bundesregierung die Regelung für das erweiterte Kurzarbeitergeld auslaufen lässt. Dafür habe er "kein Verständnis".
Vor dem Parteitag wirbt der SPD-Vorstand für sein Steuerkonzept, nach dem der Spitzensatz angehoben werden soll. Die Parteilinke fordert zusätzlich eine Reichensteuer.
In Zeiten großer Veränderungen in der Welt müsse sich die CDU anpassen, fordert die Partei-Chefin. Auch der Mindestlohn gehört laut Merkel zu diesem Konzept des Wandels.