Eine so hohe Klagesumme gab es noch nie: Eine Ökonomin forderte 900.000 Euro Schmerzensgeld wegen Schikane durch den Chef. Das Arbeitsgericht hat die Klage abgewiesen.
Bei der Betriebsratswahl werden Leiharbeiter künftig als Betriebsangehörige betrachtet. Mit dem neuen Urteil stärkt das Bundesarbeitsgericht die Arbeitnehmerrechte.
Das Bundesarbeitsgericht spricht Tausenden Leiharbeitern das Recht auf nachträglich höhere Lohnzahlungen zu – aber nur, wenn sie bestimmte Fristen beachten.
Der Mitarbeiter hat sich auf Facebook beleidigend über den Chef geäußert. Rechtfertigt das eine fristlose Kündigung? Antwort gibt der Arbeitsjurist Ulf Weigelt.
Weil er seinen Arbeitgeber auf Facebook als Menschenschinder und Ausbeuter bezeichnete, wurde einem Mitarbeiter fristlos gekündigt. Zurecht, entschied ein Arbeitsgericht.
Die Hälfte der Neueinstellungen ist mittlerweile befristet. Auch die Rechtsprechung erleichtert die Jobs auf Zeit. Wir zeigen, was befristete Mitarbeiter tun können.
Hessen fördert die Privatuni mit Millionen, trotzdem gibt es Pleitegerüchte. Die Landesregierung steht in der Kritik, allzu leicht Steuergeld überwiesen zu haben.
Eine ehrenamtliche Tätigkeit ist kein Arbeitsverhältnis, deshalb genießen Ehrenamtliche auch keinen arbeitsrechtlichen Schutz, urteilt das Bundesarbeitsgericht.
Der Arbeitsvertrag sieht vor, dass Mehrarbeit generell nicht bezahlt wird. Solche Klauseln sind aber nur unter bestimmten Umständen zulässig, erklärt Ulf Weigelt.
Ein Mitarbeiter manipuliert sein Stundenkonto? Um dies zu beweisen, hatte der Arbeitgeber dessen Rechner ausspioniert. Ob das zulässig war, wird nun vor Gericht geklärt.
Nur wenige, die aus Frust über den Arbeitgeber kündigen, nennen ihre wahren Gründe. Das ist besser für die Karriere, verhindert aber, dass Missstände aufgedeckt werden.
Gekündigte Arbeitnehmer müssen offenen Urlaub nicht mehr innerhalb des Jahres geltend machen. Der Ausgleich ist ein reiner Geldanspruch, entschied das Arbeitsgericht.
Auch Manager dürfen nicht wegen ihres Alters gekündigt werden. Das entschied der Bundesgerichtshof. Geklagt hatte ein 62-Jähriger, dessen Vertrag nicht verlängert wurde.