Der Fokus auf die EU-Schuldenkrise hat das Verhältnis zwischen Berlin und Paris gestört. Dagegen hilft eine bessere Zusammenarbeit in der Außen- und Sicherheitspolitik.
Deutsche und italienische Ermittler haben zum Schlag gegen die Baumafia ausgeholt. In Nordrhein-Westfalen und auf Sizilien wurden Wohnungen und Geschäftsräume durchsucht.
Nur drei von fünf Gewerkschaften einigen sich in Frankreich mit den Arbeitgebern auf mehr Flexibilität. Der Widerstand beweist wenig Verantwortung. Von K. Finkenzeller
Die Einigung im Haushaltsstreit ist für die USA nur ein kurzer Aufschub. Die eigentlichen Probleme bleiben ungelöst, und der Präsident ist in der Defensive. Von C. Luther
Kurz vor Fristablauf wird der Ton im Etat-Streit harscher: Präsident Obama wirft den Republikanern vor, sie hätten mit ihrer Reichen-Politik jeden Kompromiss verhindert.
Unabhängig und frei wollen die Amerikaner sein. Ausufernde Sozialleistungen passen dazu nicht. Verzichten will aber niemand, schreibt E. T. Hansen in seiner Wahlkolumne.
Wer seine Promotion mit einem Stipendium finanziert, kratzt an der Lohnuntergrenze. Eine Initiative kämpft für Doktoranden-Ermäßigungen. Unterstützung gibt es aber kaum.
Immer wieder vergleichen Ökonomen die Wirtschaftskrise mit der Großen Depression der dreißiger Jahre. Aber dieser Vergleich ist übertrieben. Von Philip Faigle
Der Arbeitgeber will einen Mitarbeiter entlassen. Kann er ihn nach der Kündigung sofort freistellen? Was Chefs berücksichtigen müssen, zeigt die Arbeitsrechtskolumne.
Spaniens Regierung sollte den Bürgern die Wahrheit nicht länger vorenthalten, sagt der Ökonom Santiago Carbó Valverde: Das Land stehe vor einer drastischen Anpassung.
Jeder zehnte Jobsuchende mit Arbeitslosengeld I ist auf Hartz IV angewiesen – weil er sonst unter dem Existenzminimum bliebe. Besonders trifft es Geringqualifizierte.
Für Hartz-IV-Empfänger ist es schwieriger geworden, einen regulären Job zu bekommen. Immer weniger Langzeitarbeitslose schaffen es auf den ersten Arbeitsmarkt.
Die Löhne steigen. Doch wenn man Inflation, Steuern und Sozialabgaben abzieht, bleibt für die Arbeitnehmer weniger Geld als zuvor. Schuld ist vor allem die Regierung.
Laut einer DGB-Studie ist die Zahl der Arbeitslosen, die direkt in die Grundsicherung fallen, gestiegen. Der Grund sind weniger durchgehende Beschäftigungsverhältnisse.
Westdeutsche Kommunalpolitiker fordern ein Ende des Solidarpakts. Das würde den Gemeinden aber nichts bringen, sagt CDU-Fraktionsvize Arnold Vaatz im Interview.