Schwere Vorwürfe gegen deutsche Archäologen und die Stiftung Preußischer Kulturbesitz: Der türkische Kulturminister Ömer Çelik fordert fünf antike Schätze zurück.
Die Nazis verehrten die Germanen als überlegenes deutsches Urvolk, dabei hat es sie nie gegeben. Archäologen unterstützten den Kult, um ihre Forschung zu finanzieren.
Die Familie Medici war eine der mächtigsten Dynastien Italiens. Neue Untersuchungen ihrer Gebeine zeigen, dass die Mitglieder des Clans auch sehr krank waren.
Knochentests und ein DNA-Vergleich mit einem Nachkommen der Schwester belegen: Der englische König Richard III. ruhte mehr als 500 Jahre im beschaulichen Leicester.
In der israelischen Altertumsbehörde werden Fragmente der Qumran-Schriftrollen vom Toten Meer abfotografiert und digitalisiert. Wir zeigen Bilder aus dem Fotolabor.
Jaroslav Poncar überschreitet oft Grenzen, um Asiens Völker und Kultur zu dokumentieren. Seine Fotos aus Afghanistan vervollständigen das Bild eines zerrütteten Landes.
Archäologen haben in Köln Überreste eines Beckens entdeckt – vermutlich ein rituelles jüdisches Tauchbad. Auch eine Synagoge dürfte dort gestanden haben. Von Urs Willmann
Afrikas größtes Stein-Bauwerk nach den Pyramiden: Die Ruinen von Groß-Simbabwe bergen bis heute Rätsel. Die Regierung erklärte sie zum nationalen Kulturgut. Von A. Jeska
Sie ist schön und teuer, aber eine Berliner Olympia-Ausstellung schlägt keine Brücke zur Gegenwart und unterschlägt die Nazi-Vergangenheit der Archäologie und des Sports.
Im Hunsrück haben Archäologen einen historischen Fund gemacht: Ein Lager, das Truppen Julius Cäsars zwischen 53 und 51 vor Christus bei Hermeskeil errichtet haben.
Tote Mönche und Priester, einbalsamiert, von Insekten angefressen, liegen in den Katakomben Palermos. Kriminalbiologen um Mark Benecke erforschen Siziliens Mumien.
Frauen dürfen an 36 iranischen Hochschulen Fächer wie Chemie nicht mehr studieren. Geistliche sehen im Bildungsaufstieg von Frauen eine Gefahr für die Gesellschaft.