Der türkische Premier fordert die EU auf, sein Land bei der europäischen Integration nicht länger hinzuhalten. Selbstbewusst bietet er Hilfe in der Euro-Krise an.
Den ganzen Samstag haben Regierungstruppen Syriens Metropole Aleppo beschossen. Die Rebellen sind ihnen unterlegen. Tausende Menschen sind auf der Flucht. Von M. Gehlen
Fünf Israelis starben bei einem Attentat an der Schwarzmeerküste. Schwerstkriminalität ist in Bulgarien sehr präsent – Terrorismus aber unbekannt. Von F. Stier, Sofia
Türkische Rechtsextremisten sollen geplant haben, auch Literaturnobelpreisträger Orhan Pamuk zu ermorden. 2007 soll ein Ex-Polizeispitzel die Tötung vorbereitet haben.
Halbzeit nach sechs Unentschieden: Wer wird Schachweltmeister? Nicht wenig spricht für den Herausforderer. Eine Spekulation aus Moskau von Ulrich Stock
Bald endet der Zukunftsdialog der Bundesregierung. Die Ergebnisse sind ernüchternd. Dafür sind nicht nur technische Mängel verantwortlich, kommentiert Markus Horeld.
Der türkische Regierungschef ist doch nicht mit dem Steiger-Preis geehrt worden. Grund sei seine kurzfristige Absage des Besuchs. Zehntausende hatten zuvor protestiert.
Mehr als 20.000 Aleviten protestierten gegen die Auszeichnung des türkischen Ministerpräsidenten mit einem Preis für Toleranz. Erdoğan kam nicht zur Preisverleihung.
In Frankreich sollte künftig bestraft werden, wer den Genozid an den Armeniern leugnet. Die Verfassungsrichter aber sehen darin eine Einschränkung der Meinungsfreiheit.
Der französische Verfassungsrat muss über das Gesetz entscheiden, das die Leugnung von Völkermorden unter Strafe stellt. Die türkische Regierung begrüßt den Schritt.
Nicht nur die türkische Regierung tobt. Die Türken leugnen ihre Schuld an den Armeniern, weil sie sich lieber in der Rolle des Opfers sehen, kommentiert D. Baspinar.
Frankreich verbietet die Leugnung des Genozids an den Armeniern. Doch solche Verbote führen die Rechtsordnung in unauflösbare Widersprüche, kommentiert M. Schuller.
Trotz der Drohungen aus der Türkei hat Frankreich das Leugnen des Völkermordes an den Armeniern unter Strafe gestellt. Der Senat in Paris stimmte für den Gesetzentwurf.