Kaum beschrieben, gehören zwei neue Lemurenarten schon zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Säugetieren der Welt. Ihre Heimat haben sie einzig auf Madagaskar.
Zur Bewahrung bedrohter Arten wollen die Industrienationen der Welt deutlich mehr Geld ausgeben. Bis 2015 sollen jährlich sieben Milliarden Euro an ärmere Länder fließen.
In den Ozeanen gefährdet der Mensch unzählige Arten, sagen die Meeresforscherin Antje Boetius und ihr Vater im Interview. Sie fordern härtere Strafen für Umweltsünder.
Gemessen an der Zerstörung des Regenwaldes müssten schon mehr Arten verschwunden sein als sie es tatsächlich sind. Ihr Aus ist allerdings nur verschoben.
Das Ableben einer Galapagos-Riesenschildkröte hat die Welt bewegt. Dabei sterben jeden Tag Dutzende Arten aus. Den meisten trauert niemand nach, kommentiert Ralf Nestler.
So manche totgeglaubte Galapagos-Riesenschildkröte erstand wieder auf, weiß Reptilienforscher Michael Russello. Doch für Lonesome Georges Unterart sieht er kaum Hoffnung.
Aquakulturen sind die neue Massentierhaltung unter Wasser. Die meisten Wildbestände sind längst überfischt. Welche Fische darf man noch essen? Von Wolfgang Lechner
Wie kann ein internationaler Konsens wie die Begrenzung der Erderwärmung umgesetzt werden? Durch eine Kultur der Kooperation, schreibt C. Leggewie im Gastbeitrag.
Vulkanasche-Analysen zeigen, dass vor 252,28 Millionen Jahren die meisten Lebewesen ausgelöscht wurden. Auch zu den Ursachen haben Paläontologen neue Indizien.
Gefangen, gemästet, ausgesetzt, gejagt oder in Turbinen gehäckselt – der Aal leidet mittlerweile wie kaum ein zweiter Fisch. Das robuste Tier könnte nun sogar aussterben.
Der Schweizer Soziologe Aldo Haesler forscht über die Macht des Geldes. Warum es die Menschen zusammenhält und zugleich einsam macht, erklärt er im Interview.
Wellenreiten bei Minusgraden: In dieser Folge seiner Audio-Kolumne schlüpft Gordon Hempton in den Neoprenanzug, um dem winterlichen Pazifik zu lauschen.