An einer belebten Straße mitten in Berlin steht ein Zeltlager. Eine Gruppe von Flüchtlingen demonstriert dort seit Monaten für mehr Rechte. Wie lange hält sie noch durch?
Überforderte Behörden, Bürokratie-Chaos und Fremdenfeindlichkeit: Vor 20 Jahren zerriss der Streit um das Recht auf Asyl Deutschland – bis man das Grundgesetz beschnitt.
Die Zahl der Asylbewerber vom Balkan steigt, die Kommunen fühlen sich überfordert. Sie fordern, die Visapflicht wieder einzuführen und die Asylverfahren zu beschleunigen.
Das Innenministerium hat die Residenzpflicht für Asylbewerber gegen Kritik im Bundestag verteidigt. Die Opposition stellte sich auf Seiten der Flüchtlinge.
Am Brandenburger Tor in Berlin protestieren Asylbewerber aus ganz Deutschland gegen die Residenzpflicht. Trotz Kälte bleiben ihnen Decken oder Matratzen verwehrt.
Am Berliner Flughafen eröffnet eine Unterkunft für Asylbewerber, die schnell abgeschoben werden sollen. Selbst der Betreiber hat da "gemischte Gefühle". Von L. Jacobsen
Der Umgang Großbritanniens mit dem Wikileaks-Gründer veranlasst das Staatenbündnis Unasur zum Protest: Ecuadors Außenminister zieht gar eine Parallele zur Kolonialzeit.
Samnang Chan träumte von den USA und landete in Cottbus. Als einziger Kambodschaner Brandenburgs war er dort nicht gewollt. Aber er blieb. Und wie. Von Steffen Dobbert
Frankreichs Präsident Sarkozy kündigt einen möglichen Austritt seines Landes aus dem Schengen-Abkommen an. Damit will er offenbar rechtsgerichtete Wähler mobilisieren.
Muss ein Verbot der NPD zwangsläufig scheitern? Keineswegs. Die Politik muss nur drei Fehler weniger machen als beim ersten Versuch, kommentiert Jost Müller-Neuhof.