Nordkorea lässt Südkoreaner nicht mehr in die gemeinsame Wirtschaftszone reisen. Der Süden droht mit Militäreinsatz, sollten die verbliebenen Arbeiter nicht frei kommen.
Neue Verschärfung des Atomstreits: Das Regime in Pjöngjang will den Reaktor Yongbyon wieder hochfahren und so seine Atomstreitmacht stärken. China mahnt zur Mäßigung.
Umweltminister Altmaier geht auf Rot-Grün zu: Gorleben bleibt zwar ein mögliches Atommüllendlager. Castor-Transporte dorthin soll es aber vorläufig nicht mehr geben.
Zum Auftakt der Gespräche über sein Atomprogramm in Almaty hat der Iran ein Zugeständnis gemacht: Er ist bereit, die Anreicherung von Uran auf 20 Prozent zu beenden.
100.000 Flüchtlinge, radioaktiv belastete Umwelt, Imageschäden für die Landwirtschaft: Eine französische Behörde hat die finanziellen Folgen eines Atomunfalls berechnet.
Irans Außenminister Salehi hat signalisiert, mit den USA direkt über das Atomprogramm zu reden. Der Westen müsse aber mit "ehrlichen Absichten" in die Gespräche gehen.
Der Stromkonzern E.on hat einen Etappensieg im Streik um die AKW-Brennelementesteuer erzielt: Das Hamburger Finanzgericht lässt sie vom Verfassungsgericht überprüfen.
Laut einem Schreiben der Regierung gibt es eine Einigung mit der Opposition zur Endlagersuche. SPD-Chef Gabriel soll zugestimmt haben – der widerspricht aber.
Die Grünen haben in Niedersachsen gewonnen, weil sie das Gegenteil der FDP sind. Auch bei der Bundestagswahl können sie für einen Machtwechsel sorgen. Von Ludwig Greven
Der beschlossene Atomausstieg gilt offenbar nur fürs Inland. Im Ausland will die Bundesregierung künftig den AKW-Bau unterstützen - mit Bürgschaften aus Steuergeldern.
Umweltminister Peter Altmaier plant Ungewöhnliches: Das Atomland Frankreich, das Ökoparadies Dänemark und China sollen zusammenarbeiten. Warum? Von Marlies Uken
Der Machtwechsel in Japan ruft die Atomindustrie auf den Plan. Der erste Reaktorhersteller forderte das Wiederanfahren von AKW. Japans Wirtschaft müsse wachsen.
Direkt, aggressiv, widersprüchlich – und ziemlich unjapanisch: Toru Hashimoto will neuer Premier werden. Im Krisenstaat droht er mit Traditionen zu brechen. Von F. Lill
Einem Bericht zufolge will Iran zweiseitig Gespräche mit den USA über sein Atomprogramm aufnehmen. Die Zustimmung soll Ergebnis vierjähriger geheimer Verhandlungen sein.