"Gorleben ist überall", rufen die Atomkraftgegner. Sie ahnen nicht, wie recht sie haben. Frank Drieschner hat die möglichen Standorte für ein Atommüll-Endlager bereist.
Traditionelle Umweltschützer predigen vor allem Verzicht: weniger Müll, weniger Abgase, weniger Technologie. In den USA kommt ein anderer Trend auf. Von Eric T. Hansen
Bereitet die Regierung den Export von deutschem Atommüll vor? Umweltschützer sind alarmiert, denn als Empfängerland käme nur Russland infrage. Von Marlies Uken
Weder Tschernobyl noch Fukushima haben Frankreich von der Atomkraft abgebracht. Nun wird ein neuer Reaktor gebaut und die Debatte beginnt doch. Von Karin Finkenzeller
Die EU gibt deutschen AKW schlechte Noten: Drei Kraftwerke benötigen Erdbebenwarnsysteme. EU-Energiekommissar Oettinger fordert eine Pflichtversicherung für die Anlagen.
Der französische Präsident will die umstrittene Atomkraftanlage Fessenheim früher abschalten als geplant. Ab 2016 solle ein "vorbildhafter Rückbau" beginnen.
Fukushima hat ihr Leben verändert: Shiori, 19, schmiss ihr Studium und wurde Aktivistin. Toshi, 27, ist Kernphysiker und muss plötzlich unangenehme Fragen beantworten.
Ablehnung der Nuklearenergie ist der wichtigste Programmpunkt der neu formierten japanischen Grünen. Ihre Mitgliederzahl ist allerdings auch nach Fukushima bescheiden.
Schlicht mehr Sicherheitsauflagen sind nach dem GAU nötig, suggeriert ein neuer Fukushima-Report. Atomkraft infrage zu stellen, wagen die Autoren nicht. Von S. Stockrahm
In Japan sollen die Atomkraftwerke nach und nach wieder ans Netz gehen. Der Protest in der Bevölkerung wächst: Mehr als 100.000 Japaner demonstrierten in Tokio.
Die Regierung in Tokio will die Energieversorgung weiter mit Kernkraft sichern. Allerdings wachsen der Widerstand und das Misstrauen in der Bevölkerung. Von Fabio Ghelli
Das Spitzentreffen zur Atommüll-Endlagerung ist ohne Ergebnis geblieben. Laut Umweltministerium gab es jedoch zumindest Fortschritte. Eine Einigung soll kurz bevorstehen.
Der Umweltminister versucht erneut, das Bundesamt für Strahlenschutz zu entmachten. Er schafft einfach ein neues Institut, um den Einfluss der Fachbehörde zu beschneiden.
Nie zuvor habe es so viele gewaltbereite Anti-Castor-Demonstranten gegeben, kritisiert die Gewerkschaft der Polizei. Atomkraftgegner sagen Ähnliches von der Polizei.
Der Castor-Transport mit Atommüll hat sein Ziel erreicht: Nach fünf Tagen Fahrt ist der Konvoi im Zwischenlager in Gorleben angekommen. Bis zuletzt gab es Blockaden.