Deutschland lässt die Atomkraft hinter sich. Nun sollen die Reaktoren rasch verschwinden. Eine Wunschvorstellung, denn ein AKW-Abriss ist extrem aufwendig. Von R. Nestler
Homo-Ehe, Mindestlohn, Atomkraft: Die Akteure der schwarz-gelben Koalition haben oft radikal ihre Meinung geändert und ihre Rhetorik angepasst. Eine Zitate-Sammlung
Seit Jahren gilt die Hülle um Tschernobyl als marode, nun ist ein Teil davon eingestürzt. Aus Sorge um die Sicherheit ruht auch die Arbeit am Bau eines neuen Sarkophags.
100.000 Flüchtlinge, radioaktiv belastete Umwelt, Imageschäden für die Landwirtschaft: Eine französische Behörde hat die finanziellen Folgen eines Atomunfalls berechnet.
Der Stromkonzern E.on hat einen Etappensieg im Streik um die AKW-Brennelementesteuer erzielt: Das Hamburger Finanzgericht lässt sie vom Verfassungsgericht überprüfen.
Dank Schnee und Eis hatten die Wähler in Bulgarien wenig Lust, über den Bau eines Atomkraftwerks abzustimmen. Die Beteiligung war zu gering, das Referendum ungültig.
Der beschlossene Atomausstieg gilt offenbar nur fürs Inland. Im Ausland will die Bundesregierung künftig den AKW-Bau unterstützen - mit Bürgschaften aus Steuergeldern.
Der Fukushima-GAU scheint vergessen, selbst der Neubau von Atomkraftwerken ist nicht mehr ausgeschlossen: Japans neue Regierung kehrt zurück zur Atomenergie.
Konzernweit will Siemens sechs Milliarden Euro einsparen. Besonders die Energiesparte ist betroffen, dort werden viele Stellen wegfallen. Kündigungen soll es nicht geben.
Der Machtwechsel in Japan ruft die Atomindustrie auf den Plan. Der erste Reaktorhersteller forderte das Wiederanfahren von AKW. Japans Wirtschaft müsse wachsen.
Ein Beben der Stärke 7,3 hat sich vor der Küste Japans ereignet. Auch in Tokio wackelten Gebäude. Behörden warnten zunächst vor einem Tsunami, gaben aber dann Entwarnung.
Weder Tschernobyl noch Fukushima haben Frankreich von der Atomkraft abgebracht. Nun wird ein neuer Reaktor gebaut und die Debatte beginnt doch. Von Karin Finkenzeller
In diesem Winter werde es keinen Stromausfall wegen der Energiewende geben, sagt der Chef der Netzagentur. Schutzmaßnahmen hält er deshalb für reine Geldverschwendung.
Die iranische Revolutionsgarde hat nach eigenen Angaben eine US-Drohne abgefangen. Der Iran hat damit auf die offenbar zunehmende Überwachung durch die USA reagiert.