Der "historische" Gesetzentwurf von Umweltminister Altmaier bleibt umstritten. Bundestagspräsident Lammert sagte, er könne ihm in seiner jetzigen Form nicht zustimmen.
Der Bundestag bekennt sich grundsätzlich zur neuen Endlagersuche. Doch der Umweltminister könnte mit dem Projekt scheitern, wenn die Atomindustrie sich weiter sperrt.
Eigentlich hatten sich die Länder mit dem Umweltminister auf einen Kompromiss zur Endlagersuche geeinigt, nun schert Schleswig-Holstein aus. Es gebe viele offene Fragen.
Die Grünen haben Umweltminister Altmaiers Konzept für die Endlager-Suche im Grundsatz gebilligt. Die Spitze verspricht: Es gibt keine Hintertür nach Gorleben.
Die Regierung will keine Castortransporte mehr nach Gorleben. Doch wohin soll der Atommüll dann? Schon bald könnte das Problem akut werden. Von Marlies Uken
Er sollte ins Meer sinken, im ewigen Eis landen oder ins All fliegen. Seit es die Kernkraft nutzt, sucht Deutschland eine Kippe für Atommüll. Ohne Erfolg. Von M. Kriener
Man muss den Atommüll nicht gleich für eine Million Jahre entsorgen. Ein Lager ist im besten Fall ein Angebot an kommende Generationen, kommentiert Frank Drieschner.
Über Jahrzehnte ist der Salzstock Gorleben erkundet und auf seine Tauglichkeit als Atommüll-Endlager geprüft worden. Nun soll die Suche von vorne beginnen.
Bund und Länder könnten sich nach dem Atomausstieg endlich auf ein Endlager einigen. Doch die wichtigste Frage ist ungeklärt: Wer zahlt? Von Marlies Uken
In der Frage um die Atommülllagerung lotet Umweltminister Altmaier die Alternativen zu Gorleben aus. Fünf neue Standorte sollen auf Endlagertauglichkeit geprüft werden.
Umweltminister Altmaier geht auf Rot-Grün zu: Gorleben bleibt zwar ein mögliches Atommüllendlager. Castor-Transporte dorthin soll es aber vorläufig nicht mehr geben.
Ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts stärkt die Rechte der Anwohner bei Atommülltransporten: Jeder Bürger darf nun prüfen lassen, ob ausreichend Schutz besteht.