Die Einigung bei der Endlagersuche bedeutet, dass Gorleben weiterhin eine Option bleibt. Im Unterschied zu Greenpeace haben die Grünen damit kein Problem.
Umweltminister Altmaier geht auf Rot-Grün zu: Gorleben bleibt zwar ein mögliches Atommüllendlager. Castor-Transporte dorthin soll es aber vorläufig nicht mehr geben.
Ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts stärkt die Rechte der Anwohner bei Atommülltransporten: Jeder Bürger darf nun prüfen lassen, ob ausreichend Schutz besteht.
Die Politik wagt sich erneut an das Thema Endlager. Doch sie hört nicht auf zu taktieren. Am Ende könnte der Müll doch noch im Ausland landen. Von Fritz Vorholz
"Gorleben ist überall", rufen die Atomkraftgegner. Sie ahnen nicht, wie recht sie haben. Frank Drieschner hat die möglichen Standorte für ein Atommüll-Endlager bereist.
Gorleben bestimmt die niedersächsischen Koalitionsverhandlungen. Die SPD will es aus der Endlagersuche ausschließen, ausgerechnet die Grünen hadern damit. Von L. Caspari
Laut einem Schreiben der Regierung gibt es eine Einigung mit der Opposition zur Endlagersuche. SPD-Chef Gabriel soll zugestimmt haben – der widerspricht aber.
Ist die schwarz-gelbe Koalition nach Niedersachsen am Ende und kommt jetzt Schwarz-Grün? Von wegen, sagt Umweltminister Peter Altmaier im ZEIT-ONLINE-Interview.
Zum ersten Mal trifft Bundesumweltminister Altmaier die Gorleben-Aktivisten im Wendland. Denen geht sein Moderationsdrang mächtig auf die Nerven. Von Marlies Uken
Die Regierung arbeitet an einem Gesetz, das die Ausfuhr von Atommüll erlauben soll. Das könnte die Endlagersuche in Deutschland verlangsamen, befürchten Umweltschützer.
Die Bahn wäre gern das umweltfreundlichste Verkehrsmittel – doch der Reisebus schneidet im Hinblick auf die Emissionen noch besser ab. Entscheidend ist die Auslastung.
Die Atomindustrie hat tonnenweise Plutonium angehäuft, weil sie hoffte, es irgendwann recyceln zu können. Falsch gedacht. Nun sitzt die Welt auf einem hochgiftigen Erbe.
In den Streit um ein Atommüllendlager kommt Bewegung: Umweltminister Altmaier setzt die Erkundung des Salzwerks Gorleben aus und erfüllt damit rot-grüne Forderungen.
Der Atommüll im maroden Salzstock strahlt vor sich hin. Politiker debattieren derweil die Rückholung. Dabei weiß niemand, ob die möglich ist, analysiert Sven Stockrahm