Im Iran zeichnet sich ein neuer Streit um die Kandidaten für die Präsidentenwahl im Juni ab. Amtsinhaber Ahmadinedschad wehrt sich gegen den Ausschluss seines Vertrauten.
Für die Hinterbliebenen der Opfer ist der NSU-Prozess schwer erträglich. Die formale Korrektheit des Rechtsstaats trifft auf unbändige Wut. Von Özlem Topcu
Der Auftakt in München zeigte gleich, dass das NSU-Verfahren zäh wird. Formale Strenge gehört nun mal dazu. Die Medien sollten trotzdem dranbleiben, fordert H. Wefing.
68 Jahre nach der Auflösung des Nazi-Vernichtungslagers Auschwitz gehen die Behörden gegen einen früheren Aufpasser vor. Er soll wegen Beihilfe zum Mord angeklagt werden.
50 Anwälte werden im NSU-Prozess die Nebenkläger vertreten. Vier von ihnen sprachen nun über ihre Strategie: Ihr Ziel ist nicht ein hartes Urteil, sondern die Aufklärung.
Nach dem NSU-Debakel wollen die Verfassungsschützer die bisherige Praxis ändern: Statt V-Leuten sollen verstärkt eigene Undercover-Agenten eingesetzt werden.
Es sollte ein großer Tag für Seehofer werden: die Kür zum CSU-Spitzenkandidaten. Dann kam die Job-Affäre dazwischen und zwang Seehofer in die Offensive.
03.05.2013,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Katja Carstensen
Leserin Katja Carstensen ist Autistin. Es ärgert sie, dass diese Krankheit mit Klischees und Vorurteilen belegt wird. Sie hofft auf Akzeptanz durch Aufklärung.
Gentests werden häufig eingesetzt und sind leicht verfügbar. Damit steigt das Risiko für Patienten, sagt der Ethikrat. Die Forscher verlangen bessere Beratung.
Das frühere Abba-Mitglied Björn Ulvaeus träumt von einer Welt ohne Länder und Religionen. Und er möchte länger leben um zu sehen, was "hinter der nächsten Kurve kommt".
München rüstet sich für eine Demo, zu der Linksextreme kommen wollen. Die Organisatoren sprechen von Solidarität mit den NSU-Opfern, die Polizei erwartet Ausschreitungen.
Das Demjanjuk-Urteil hat Prozesse gegen KZ-Aufseher aussichtsreicher gemacht. In Deutschland soll nun gegen 50 von ihnen ermittelt werden wegen Beihilfe zum Mord.