Ein New Yorker Ehepaar hat ein echtes Schnäppchen gemacht. Für drei Dollar kaufte es eine gebrauchte Schale. Nun kam heraus: Sie war eine antike Kostbarkeit.
Michaela und Simon de Pury sind aus ihrem Auktionshaus Phillips de Pury ausgestiegen. Im Interview sprechen sie über die Lage auf dem Kunstmarkt. Von Tobias Timm
Auktionshäuser feiern Rekorde, Künstler und Galerien leben oft prekär. Deshalb muss junge Kunst günstiger werden, fordert der Galerist Klaus Gerrit Friese im Gespräch.
Diebstahl in London: Ein 700.000 Dollar wertvolles Kunstwerk des in Berlin lebenden Künstlers Douglas Gordon ist aus einem Lager von Christie's in London verschwunden.
In weniger als zwei Stunden hat das Aktionshaus Christie's mit Kunst 321 Millionen Euro umgesetzt. Andy Warhols Bild "Statue of Liberty" brachte 34 Millionen Euro ein.
In der Kunsthalle Rotterdam sind mehrere Arbeiten weltbekannter Maler gestohlen worden. Die Bilder haben einen unschätzbaren Wert und gelten als unverkäuflich.
In der Londoner Tate Gallery hat ein Besucher eines der wertvollen Gemälde des Künstlers Mark Rothko mit Farbe beschmiert. Das Museum wurde vorübergehend geschlossen.
Ein US-Auktionshaus wollte Liebesbriefe des Nazi-Verbrechers Goebbels verkaufen, das Höchstgebot lag jedoch weit unter dem Schätzpreis. Daraufhin zog der Besitzer zurück.
Liebestrunken und schlicht, so wirkt der spätere NS-Propagandaminister in seinen frühen Schriften, die nun in den USA versteigert werden. Kritiker nennen das unmoralisch.
Kann der Auktionsmarkt der Krise weiter trotzen? Ja, sagt Martin Böhm, der Geschäftsführer des Dorotheums in Wien. Es gibt genug Menschen, die sich schöne Bilder kaufen.
Ein neues Gerichtsurteil könnte den Auktionshandel tief greifend verändern. Verhandelt wird, wie gut Sammler künftig vor Fälschungen geschützt werden sollen.
Als einziger NS-Überlebender seiner Familie machte Otto Frank das Tagebuch seiner Tochter Anne weltberühmt. Nun soll sein Archiv in New York veräußert werden.
Wissenschaftler haben in der Uni-Bibliothek in München einen überraschenden Fund gemacht: Eine Karte von Martin Waldseemüller, die als "Geburtsurkunde" Amerikas gilt.
Sind Computerspieler Kunden der Anbieter, oder sind sie Bürger von Online-Welten? Nach heftigem Protest gegen Blizzard stellt sich die Frage nach ihrem Selbstverständnis.