Ein Kölner Pfarrer kümmert sich um Jugendliche, die keine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben. Seine Idee von Jugendarbeit als Lebenshilfe ist erfolgreich.
In drei Wochen beginnt das neue Ausbildungsjahr. In vielen Branchen fehlen schon jetzt die Bewerber. Doch sind es meist Berufe mit unattraktiven Arbeitsbedingungen.
Im Juli waren knapp über 2,9 Millionen Deutsche ohne Arbeit, ein leichter Anstieg gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahr aber sinkt die Erwerbslosenzahl.
An manchen Berliner Gymnasien will fast jeder Dritte das vorletzte Schuljahr freiwillig wiederholen. Und Zwölftklässler mit schlechten Noten fürchten nun Konkurrenz.
2010 begann mitten in der Wirtschaftskrise und endete mit einem Jobwunder. Was auf dem Arbeitsmarkt und im Arbeitsrecht geschah, zeigt ZEIT ONLINE in einer Rückschau.
Freie Wahl für gute Schulabgänger: Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt ist so gut wie nie. Selbst viele Altbewerber haben 2010 eine Lehrstelle gefunden, teilt der DIHK mit.
Die Menschen sind über die Untätigkeit der Politik empört, sagt IG-Metall-Chef Huber. Im Interview erklärt er, was gegen Hungerlöhne und Fachkräftemangel zu tun ist.
Die Wirtschaft macht im Ausbildungspakt nur vage Versprechungen. Sie scheint noch nicht begriffen zu haben, wie sich der Lehrstellenmarkt wandelt, kommentiert M. Gatzke.
Politik und Wirtschaft haben den Ausbildungspakt für mehr Lehrstellen bis 2014 verlängert. Der Koalition gelang es aber nicht, die Gewerkschaften einzubinden.
Die Regierung müht sich um ein Bündnis für mehr Ausbildungsplätze. Kurz vor einem Spitzentreffen im Ministerium sind Arbeitgeber und Gewerkschaften immer noch uneins.
Nachhilfe, Prüfungsvorbereitungen, neue Ausbildungsformen: Unternehmen tun einiges, um die Lücke auf dem Ausbildungsmarkt zu schließen. Wie ernst ist die Lage wirklich?
Der Frauenanteil im männlich dominierten Handwerk wächst. Auf dem Ausbildungsmarkt sind jedoch viele Stellen unbesetzt – kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres.
Jeder zweite Betrieb organisiere Nachhilfeunterricht für seine Lehrlinge, ergab eine DIHK-Studie. Den Schulabgängern fehle es an grundlegenden Kenntnissen.