Von Kriminellen-Gangs terrorisiert, von der Polizei im Stich gelassen: In der südmexikanischen Provinz haben sich Bürgerwehren gebildet, die ganze Städte kontrollieren.
Ägyptens Präsident versucht in Berlin das Bild eines Reformers zu hinterlassen. Den Ausnahmezustand habe er ungern verhängt, Ziel seien Rechtsstaat und Religionsfreiheit.
Ägypten braucht Geld, und Berlin will es geben. Doch darf man Präsident Mursi unterstützen? Vor dessen Staatsbesuch fordern Kritiker, Merkel müsse Tacheles mit ihm reden.
Die Staatskrise in Ägypten könnte zum Zusammenbruch des Landes führen, warnt Verteidigungsminister Al-Sisi. Die Proteste im Land gehen trotz Ausgangssperre weiter.
Notstandsgesetze, Zugriff auf die Armee: Präsident Mursi versucht die Proteste einzudämmen. Und bietet der Opposition den Dialog an – den diese ablehnt. Von Martin Gehlen
Mit Notmaßnahmen reagiert Präsident Mursi auf die Krawalle in Ägypten. In Port Said, Suez und Ismailia soll für 30 Tage nachts eine Ausgangssperre gelten.
Zwei Tage dauern die erneuten Ausschreitungen in Ägypten an, mehr als 30 Menschen sind dabei gestorben. Jetzt soll das Militär in Port Said für Ruhe sorgen.
Die Todesurteile gegen Fußballfans haben Krawalle in Port Said ausgelöst. 30 Menschen wurden getötet, Hunderte verletzt. Die Regierung erwägt, den Notstand auszurufen.
Attentate, Geiselnahmen, Ausnahmezustände: Dschihadisten bedrohen die innere Stabilität in Algerien und die post-revolutionären Staaten Nordafrikas. Von M. Gehlen, Kairo
Nun drohen auch Ägyptens Generäle mit Konsequenzen, falls die Staatskrise andauert. Als Machtdemonstration schickten sie Kampfflugzeuge über Kairo. Von M. Gehlen, Kairo
Der Tropensturm Isaac wird vermutlich an New Orleans vorbeiziehen, hat aber das Umland mit Wucht getroffen. Tausende mussten fliehen, 700.000 Menschen sind ohne Strom.
Mit heftigen Regenfällen und Windgeschwindigkeiten von 130 Stundenkilometern ist Isaac in Louisiana auf Land getroffen. Mehr als 200.000 Menschen waren ohne Strom.
Eingeborene gegen zugewanderte Muslime: Nordostindien wird von einer Gewaltwelle erschüttert. 170.000 Menschen sind auf der Flucht. Von C. Möllhoff, Neu Delhi
Im Norden Nigerias ist eine Gruppe Nomaden mordend und plündernd durch christliche Siedlungen gezogen. Auf einer Beerdigung wurden zudem zwei Politiker erschossen.