Die Reformen zahlen sich aus: Deutsche Unternehmen investieren zunehmend in Portugal, Spanien und Italien, um Geld zu sparen. Für den DIHK ein Warnsignal für Deutschland.
Das Schienennetz des Sudans war einst das größte Afrikas. Heute verrotten die Züge. Chinesische Investoren wollen die Bahn instand setzen, um Bodenschätze zu exportieren.
Wegen gigantischer Fehlplanungen fährt ThyssenKrupp ein Milliardenminus ein. Jetzt will sich der Konzern so weit wie möglich aus dem Stahlgeschäft verabschieden.
Russische Investoren schlagen in Griechenland zu. Sie kaufen nicht nur Hotels, sondern wollen auch in den Energiemarkt einsteigen. Die EU ist skeptisch. Von M. Thumann
Der IWF verliert offenbar die Geduld mit Griechenland und will sich an einer weiteren Finanzhilfe nicht mehr beteiligen. Griechenland wäre dann bereits im Herbst pleite.
Englands konservative Politiker und Medien wettern gegen Europa und fordern den EU-Austritt. Profitieren würde das Land davon aber nicht. Von J. F. Jungclaussen
Australiens Premierministerin Gillard bleibt nach einer gewonnenen Parteiabstimmung im Amt. Doch ihre Mehrheit ist dünn und die Wähler lehnen sie ab. Von J. Schmilewski
Umweltschützer und Menschenrechtler kritisieren die Bundesregierung: Sie achte bei ihren Exportbürgschaften für Unternehmen zu wenig auf Korruption. Von Christiane Grefe
Bewegung im Atomstreit: Irans Präsident erklärte, das iranische Uran könne im Ausland angereichert werden. Doch das Angebot könnte auch eine Finte sein.
Mit dem Urheberrecht hat man bei Geely schon oft Probleme gehabt. Doch das stört den Hersteller wenig – er expandiert aggressiv. Jetzt hat er sich Volvo einverleibt.
Im Kampf um Nahrung sichern sich China und Saudi-Arabien riesige Agrarflächen in Entwicklungsländern. Experten sehen die Ernährung der lokalen Bevölkerung gefährdet.
Ernährungsexperte Jochim von Braun über die steigenden ausländischen Investitionen in Agrarflächen und die Not der Einheimischen, die von den Geldern nicht gelindert wird