In seiner Rücktrittsrede hat der umstrittene Politische Geschäftsführer eine Mitschuld am Parteiklima eingeräumt. Für die Piraten sieht er gute Wahlchancen.
Entspannungspolitik war einmal eine erfolgreiche Formel der deutschen Diplomatie. Heute wird der Begriff oft missbraucht, etwa für Panzer- oder Energiegeschäfte.
Unverblümte Vorwürfe an die Regierung in Peking: Laut Pentagon sollen chinesische Regierungshacker die USA angreifen, um die Militär- und Außenpolitik auszuspionieren.
Vor der Präsidentenwahl im Iran rechnet der frühere Präsident Rafsandschani mit der Regierung Ahmadinedschad ab. Ob er zur Präsidentenwahl kandidiert, lässt er offen.
Hans-Dietrich Genscher feiert Christian Lindner in einem gemeinsamen Buch als neuen FDP-Helden. Der wiederum kokettiert mit Rot-Gelb. Merkwürdig, findet A. Sirletschtov.
Das Auswärtige Amt distanziert sich von dem Russlandexperten Rahr. Der hatte kritisiert, dass Deutschland gegenüber Russland einen "aggressiven Werteexport" verfolge.
Der ehemalige Innenminister Gerhart Baum verteidigt die Außenpolitik der Einmischung: Militärische Zurückhaltung sei in bestimmten Situationen nicht haltbar.
US-Soldat Bradley Manning hat gestanden, geheime Dokumente an WikiLeaks weitergegeben zu haben. Sein Ziel sei eine Debatte über die US-Außenpolitik gewesen.
Deutsche Außenpolitiker arrangieren sich mit Diktatoren und Halbdemokraten. Wir brauchen die Schurken, für unsere Werte könnten wir dennoch stärker eintreten. Von J. Lau
Monti sucht demonstrativ die Nähe der Kanzlerin, Berlusconi wettert gegen ihre Europapolitik. Der italienische Wahlkampf spielt auch in Berlin und Brüssel. Von F. Ghelli
Deutschland sollte sich in Mali politisch und humanitär engagieren – und sich nicht in einen militärischen Dauerkonflikt hineinziehen lassen. Von Barbara Lochbihler
Yair Lapid und Naftali Bennett sind die größten Sieger der israelischen Wahlen. Die politischen Neulinge könnten bald gemeinsam in einer Koalition sitzen. Von G. Yaron