Ein Roman von vollkommener Aufrichtigkeit: Eugen Ruge erzählt in "Cabo de Gata" die Geschichte von einem, der sich in der Fremde verlor und wiederfand. Von Ulrich Greiner
Nudisten, Reformpädagogen, Vegetarier: Zur Jahrhundertwende suchten viele Menschen neue Wege – raus aus dem autoritären Kaiserreich. Wer waren diese Lebensreformer?
Weder Hinweistafeln, noch Lautsprecher für aktuelle Durchsagen, keine Informationen für Reisende: Diesen Zustand an vielen deutschen Bahnhöfen muss die Bahn nun ändern.
Als die Sowjetunion zusammenbrach, beschlossen Yuri und Tamara Baikov auszusteigen. Seit mehr als 20 Jahren leben sie ohne Strom und Wasseranschluss in einer Waldhütte.
Mit "Außer sich" hat die Schriftstellerin Ursula Fricker ein berührendes Lebensbuch geschrieben: Es ist ein schockierender, tröstlicher Roman. Von Insa Wilke
Ein Sinn suchender amerikanischer Mittelständler steigt aus und krepiert elend in der Wildnis. 20 Jahre nach dessen Tod folgen immer mehr Touristen der Spur McCandless'.
Solaranlagen, Holzöfen, Ferienlagerromantik: In Lüneburg kultivieren Aussteiger einen alternativen Lebensstil. Der Fotograf Patrick Lux hat sie besucht.
Verfassungsschutz-Präsident Heinz Fromm hat stets auf die Gefahren des Rechtsextremismus hingewiesen. In der Praxis aber hat sich seine Behörde blamiert. Von L. Caspari
Freikirchen versprechen ihren Jüngern die heile Welt. Doch Aussteiger bekommen den Zorn der Gemeinde zu spüren. Ein Mädchen wäre daran fast zerbrochen.
In Südfrankreich verließen viele Menschen ihre abgelegenen Siedlungen. Ein deutscher Aussteiger kaufte das Dorf Bardou und veredelte es zum Touristenziel.
Ingvar Ambjørnsen ist einer der aufregendsten norwegischen Gegenwartsautoren. Wegen seiner "Elling"-Reihe genießt er Weltruhm. Jetzt ist sein neuer Roman erschienen.
Ein Streitgespräch zwischen Unternehmensberatern. Der eine erzählt, warum er den Job nicht mehr aushielt. Der andere liebt den Beruf auch nach 30 Jahren noch.
08.03.2012,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Steffen Ackermann
Rechtsextreme Ideologien werden oft in der Familie weitergegeben, meint Leser Steffen Ackermann. Wir sollten den Einfluss der Verwandten nicht unterschätzen.
Der "Spiegel" hat den Schriftsteller Christian Kracht ins rechte Lager gestellt – wegen des Romans "Imperium". Die Vorwürfe sind haltlos, kommentiert David Hugendick.
Auf der Insel war DJ Alfredo einst der König der Clubs. Heute lebt er in bescheidenen Verhältnissen. Sein Sohn will jetzt Idealismus und Kommerz vereinen.