Bildungsministerin Johanna Wanka will das Bafög reformieren. Was nach einem Vorstoß klingt, wird die grundsätzlichen Probleme aber nicht lösen, kommentiert R. Karschnick.
Das Bafög geht an der Realität vorbei, sagt Johanna Wanka. Sie will die Ausbildungsförderung reformieren und Ältere sowie Teilzeitstudenten einbeziehen.
Herkunft ist für den Aufstieg ausschlaggebend, nicht Leistung, sagt Elitenforscher Michael Hartmann. Stipendien und die Exzellenzinitiative verstärkten diesen Effekt.
Kurz nach ihrer Vereidigung als Bildungsministerin hat Johanna Wanka die Länder gemahnt, zusätzliche Studienplätze zu schaffen. Eine Bafög-Erhöhung schloss sie aus.
Das Bafög-System ist überlastet und lückenhaft. Viele Studenten warten auf ihr Geld. Die Verantwortlichen beschuldigen sich gegenseitig. Von Antonia Bauer
Johanna Wanka übernimmt das Amt der Bildungsministerin. ZEIT ONLINE hat Studenten gefragt, was sie sich von ihr erhoffen. Ergänzen Sie die Liste via Twitter! #wwünsche
Ab Januar sollen auch Studenten pro Monat rund 18 Euro Rundfunkbeitrag an die GEZ zahlen. Das Deutsche Studentenwerk rät, schnell Bafög zu beantragen. Von Andreas Maisch
Wie lange Profs zum Korrigieren haben, ist oft nicht geregelt. Studenten bekommen ihre Arbeiten mitunter erst nach Monaten zurück und geraten in Schwierigkeiten.
Sarah hat ihr Studium nicht in Regelzeit geschafft, der Staat hat das Bafög gestrichen. Zwischen Jura-Bibliothek und Tafel-Ausgabestelle kämpft sie für ihren Abschluss.
Leserin Christine Hagemann ist alleinerziehende Mutter von zwei Kindern. Sie ist gegen das Betreuungsgeld und fordert eine Kehrtwende in der Familienpolitik.
Das neue Semester beginnt. Und damit der Run auf Credit-Points, der angeblichen Währung für Erfolg. Studenten sollten sich davon freimachen, findet Ruben Karschnick.
Ob ECTS oder O-Woche: Dozenten, Medien und Langzeitstudenten bedienen sich gern gehobenen Uni-Sprechs. Unser Crashkurs mit Begriffen von A bis Z hilft verstehen.