Oper als Kraftwerk: Warum fasziniert uns Richard Wagner uns trotz seiner Abgründe immer wieder neu? Christine Lemke-Matwey versucht das Rätsel zu ergründen.
Jeden Sommer das gleiche Ritual: Großes Schaulaufen vor dem Bayreuther Festspielhaus. Prominente Gäste erzählen, was sie auch 2013 wieder auf den roten Teppich führt.
Der Philosoph Alain Badiou hat bereits 1952 in Bayreuth den "Ring des Nibelungen" gesehen. Im Interview spricht er darüber wie Richard Wagner ihn in den Bann zog.
Seitenscheitel, Preußentum und Richard Wagner: Früher eckte der Dirigent Christian Thielemann gerne an. Heute sieht er nicht gleich rot, wenn ein 68er auftaucht.
Musikalisch zeigte sich Bayreuth selten so offen wie in diesem Jahr. Aber wenn es um die Nazi-Vergangenheit des Festivals geht, bleiben einige Türen verschlossen.
Selten hat eine Bayreuther Premiere schon vorher so viel Wirbel gemacht wie der "Fliegende Holländer". Aber wie war sie denn nun? Bilder vom Auftakt der Festspiele
Kurz vor den Bayreuther Festspielen entbrennt neuer Streit um die Erweiterung der Villa Wahnfried. Eine Bilderbuchposse, aufgeschrieben von Christine Lemke-Matwey.
Angela Denoke sollte im Jubiläumsjahr 2013 in Bayreuth die Brünnhilde singen. Jetzt hat sie ihr Engagement gelöst. Erneut stehen die Wagner-Festspiele unter Zugzwang.
Erst im vergangenen Sommer gab der Dirigent sein Bayreuth-Debüt, nun verlässt er das Festival schon wieder: Die Arbeitsbedingungen des Orchesters sind ihm zu schlecht.
Merkwürdige Applausordnung in Bayreuth: Das Publikum hält sich nicht zurück mit Buhrufen. Nur der Dirigent ist sakrosankt, wie Ijoma Mangold beobachtet hat.
Wer Karten für Bayreuth wollte, musste entweder Kanzlerin werden oder Unsummen auf dem Schwarzmarkt ausgeben. Nun will Katharina Wagner über die Vergabepraxis nachdenken.
Der Filmregisseur Wim Wenders wird nun doch nicht den Bayreuther Jubiläums-"Ring" inszenieren. Zu groß waren die Meinungsverschiedenheiten mit der Festspielleitung.