Nein, die Welt ist kein guter Ort: Die Französin Max Monnehay erzählt in ihrem Roman "Dorf der Idioten" von einer schrägen Utopie des Glücks. Von Dana Buchzik
Erstmals seit 1841 ohne Kürzungen neu übersetzt: James Fenimore Coopers Roman "Der letzte Mohikaner" enthält fragwürdige Diskurse mit fragwürdig gewordenen Begriffen.
Der Schriftsteller William T. Vollmann hat ein grandioses Epos über den Zweiten Weltkrieg verfasst: "Europe Central". Im Werkstattgespräch erzählt er, wie ihm das gelang.
In Annika Scheffels neuem Roman muss ein kleines Dorf einem Staudamm weichen. Doch "Bevor alles verschwindet" ist keine Kapitalismuskritik, sondern ein modernes Märchen.
Mit "Wölfe" und "Falken" gewann Hilary Mantel gleich zweimal den Booker-Preis. Ihre Romane schildern aus der mitreißenden Sicht Thomas Cromwells die Zeit der Tudors.
"Shades of Grey" am Pool, ein Wirtschaftspolitik-Wälzer in der Notaufnahme. Ursula März hat Leser an den unterschiedlichsten Orten nach ihrer Lektüre befragt.
Auch im Untergeschoss der Gesellschaft glitzert das Leben: Jörg-Uwe Albigs Roman "Ueberdog" stellt die Welt auf den Kopf, ohne sie zu ändern. Von David Hugendick
"Tschick" für Fortgeschrittene oder vielleicht doch ein afrikanischer "Huck Finn"? Rainer Merkels wilder Abenteuerroman "Bo" ist eine echte Überraschung. Von F. Kessler
Ein raffinierter Roman, der viel mehr ist als nur Technikkritik: In "Der Überlebende" nimmt es Ernst-Wilhelm Händler mit Gott und dem Urknall auf. Von Ijoma Mangold