Alles eine Fata Morgana der Bedeutsamkeit: Die Journalistin Johanna Adorján holt in "Meine 500 besten Freunde" zu einer Breitseite gegen den Berliner Kulturbetrieb aus.
Von der Kleinstadt in den Irak: Der Schriftsteller Kevin Powers erzählt in seinem erstaunlichen Romandebüt von der Verflechtung von Krieg und Lüge. Von Carmen Eller
Ein Paar verlässt Raum und Zeit: In "Briefsteller" erzählt der russische Autor Michail Schischkin kunstvoll von der Liebe in Zeiten des Krieges. Von Fokke Joel
"Shades of Grey" am Pool, ein Wirtschaftspolitik-Wälzer in der Notaufnahme. Ursula März hat Leser an den unterschiedlichsten Orten nach ihrer Lektüre befragt.
Auch im Untergeschoss der Gesellschaft glitzert das Leben: Jörg-Uwe Albigs Roman "Ueberdog" stellt die Welt auf den Kopf, ohne sie zu ändern. Von David Hugendick
"Tschick" für Fortgeschrittene oder vielleicht doch ein afrikanischer "Huck Finn"? Rainer Merkels wilder Abenteuerroman "Bo" ist eine echte Überraschung. Von F. Kessler
Der Schriftsteller Adam Johnson hat einen wundersamen, lustigen Roman über das Regime in Nordkorea geschrieben. Das ist ein großes Wagnis. Von Yascha Mounk
Ein raffinierter Roman, der viel mehr ist als nur Technikkritik: In "Der Überlebende" nimmt es Ernst-Wilhelm Händler mit Gott und dem Urknall auf. Von Ijoma Mangold
Vom blutigen Entstehen der Zivilisation: Jamil Ahmads meisterhafter Erzählungsreigen "Der Weg des Falken" führt ins Niemandsland zwischen Pakistan, Iran und Afghanistan.