Bestechliche Ärzte sollen künftig mit bis zu drei Jahren Haft bestraft werden. Dadurch will der Gesundheitsminister die Einflussnahme der Pharmaindustrie einschränken.
Der Furor und die Unerbittlichkeit, die Christian Wulff entgegenschlagen, verraten mehr Abgründiges, als es alle Enthüllungen vermocht hätten. Von Giovanni di Lorenzo
Die Staatsanwälte haben angeblich zu wenig Belastendes, um ein Verfahren gegen den Expräsidenten einzuleiten. Das juristische Nachspiel der Affäre dürfte zu Ende gehen.
In der Affäre um den früheren Bundespräsidenten Wulff wurde Anklage erhoben. Ex-Sprecher Glaeseker und Partyveranstalter Schmidt müssen sich vor Gericht verantworten.
Europol-Ermittler sind auf einen der größten Wettskandale im Fußball gestoßen. Bis zu 400 Spiele seien manipuliert worden, darunter WM- und EM-Qualifikationsspiele.
17.01.2013,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Teodor Chiaburu
Leser Teodor Chiaburu macht bald in Rumänien Abitur. Dort fällt mehr als die Hälfte der Schüler durch die Prüfungen, seit Videokameras gegen Betrug eingesetzt werden.
Ein Relikt der Mao-Zeit: Chinas Arbeitslager sollen unliebsame Bürger umerziehen. Nun werden sie womöglich geschlossen. Steht eine Justizreform bevor? Von F. Lee, Peking
In der Debatte um Honorare und Geschenke an Ärzte versucht die Pharmaindustrie gegenzusteuern: In drei Jahren sollen Firmen ihre "Kooperationen" öffentlich machen.
Gutes Essen, neue Geräte und Provisionen: Die Bestechung von niedergelassenen Ärzten ist in Deutschland strafrechtlich nicht verboten. Dagegen regt sich Widerstand.
Das Landgericht Dresden entlastet zwei Reporter, die über Verdacht der Korruption und der Bildung krimineller Netzwerke berichtet hatten. Sie sollten Geldstrafen zahlen.
Der Bundesgerichtshof in Leipzig hat den Freispruch für Uwe Schwenker, den ehemaligen Manager des THW Kiel, aufgehoben. Nun wird der Untreue-Vorwurf erneut verhandelt.