Uranhexafluorid war an Bord des Frachtschiffs, das vor zwei Wochen im Hamburger Hafen gebrannt hat. Das hat der Senat bestätigt. Die Opposition spricht von Vertuschung.
Die Regierung will keine Castortransporte mehr nach Gorleben. Doch wohin soll der Atommüll dann? Schon bald könnte das Problem akut werden. Von Marlies Uken
Zwei Jahre nach der Havarie des AKW Fukushima häufen sich die Pannen: Erst verursachte eine Ratte einen Kurzschluss, dann fiel ein Kühlsystem aus, nun sind Tanks undicht.
Umweltminister Altmaier geht auf Rot-Grün zu: Gorleben bleibt zwar ein mögliches Atommüllendlager. Castor-Transporte dorthin soll es aber vorläufig nicht mehr geben.
Seit Stunden streikt die Stromversorgung am havarierten AKW Fukushima Daiichi. Der Betreiber Tepco will die Probleme bis Mittwoch lösen. Bislang reicht die Kühlung aus.
Bereitet die Regierung den Export von deutschem Atommüll vor? Umweltschützer sind alarmiert, denn als Empfängerland käme nur Russland infrage. Von Marlies Uken
Die Regierung arbeitet an einem Gesetz, das die Ausfuhr von Atommüll erlauben soll. Das könnte die Endlagersuche in Deutschland verlangsamen, befürchten Umweltschützer.
In deutschen AKW werden offenbar in großem Stil Brennelemente verwendet, deren Uran aus russischen Atomwaffen stammt – es wäre ein für beide Seiten profitables Geschäft.
Nur zäh kommt der Rückbau der Kernkraftwerke voran. Nun soll es am Schacht Konrad liegen. Atomgegner wittern eine gezielte Verschleppung. Von Marlies Uken
Um etwa 34 Prozent ist das Ergebnis des Unternehmens im vergangenen Jahr geschrumpft. RWE-Chef Großmann hält den Konzern jedoch auch ohne Kernkraft für zukunftsfähig.
Nicht nur die Atomkraftwerke, auch die Zwischenlager für Atommüll müssen auf ihre Sicherheit überprüft werden. 16 Lager werden dem Stresstest unterzogen.
Japans Regierung hat Pläne für die Bergung der Brennelemente aus der havarierten Anlage Fukushima-Daiichi verkündet. Die Abwicklung der Ruinen wird Jahrzehnte benötigen.
Im Schneckentempo hat sich der Castor-Transport ins Wendland vorgearbeitet. Die letzten 20 Kilometer legt er auf der Straße zurück. Hier planen Aktivisten neue Blockaden.
Tausende Menschen haben in Dannenberg gegen den Castor-Transport demonstriert. Wegen der Proteste und des Wetters ist unklar, wann der Zug sein Ziel erreicht.