Mit Goodreads kauft sich Amazon globale Wunschzettel. Im Social Web wird nicht mehr nach dem Jetzt gefragt. Es geht um eine Zukunft, getaktet durch Konsum. Von S. Mesch
Zunächst waren Ketten wie Thalia mächtige Rivalen, jetzt ist Amazon der größte Herausforderer. Wie kleine Buchhändler dennoch überleben. Von Jana Gioia Baurmann
Mo Yan verdiene den Literaturnobelpreis nicht, weil er die Zensur in China verteidigt hat, heißt es. Seine Kritiker sollten ihn erst mal lesen, kommentiert Wolfgang Hirn.
Der chinesische Dichter und Menschenrechtler Li Bifeng muss für zwölf Jahre ins Gefängnis. Sein Kollege und Leidensgenosse, der Schriftsteller Yiao Liwu, ist empört.
Liao Yiwu ist mit dem Friedenspreis des Buchhandels geehrt worden. Der in Berlin lebende Autor prangert in seiner Rede das Regime in China an – und kritisiert den Westen.
Literaturnobelpreisträger Mo Yan wird von chinesischen Regimegegnern kritisiert. Nun hat er sich für die Freiheit des Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo eingesetzt.
Dass Mo Yan den Literaturnobelpreis bekommt, erzürnt einige Kritiker. Ein Parteibuch verhindert aber nicht zwangsläufig preiswürdige Literatur, kommentiert D. Hugendick.
Für ihren Roman "Landgericht" wird Ursula Krechel mit dem Buchpreis 2012 ausgezeichnet. Krechel zeichne darin ein präzises Bild der frühen Bundesrepublik, meint die Jury.
In seinem neuen Gedichtband lobt Günter Grass den israelischen Nukleartechniker Vanunu als Held. Dieser hatte das geheime Atomprogramm Israels öffentlich gemacht.