Glaube als universelle Erfahrung sei selbst als Fußballfan möglich, sagt Hans Joas. Das wüssten sogar Atheisten – dennoch sieht der Soziologe das Christentum im Aufwind.
In Paris eröffnet eine Moschee für Lesben und Schwule. Der Gründer war einst radikaler Salafist – heute kämpft er für einen fortschrittlichen Islam. Von Johanna Ritter
Der Niederländer Dirk Beemster hat einen 6.000 Kilometer langen buddhistischen Pilgerweg durch Europa entwickelt. Hier erklärt er, wie meditativ Wandern sein kann.
Religiöse Menschen streiten ungern. Aber sollten sie es nicht tun, wenn sie in unserer westlichen Gesellschaft leben? In Bern versuchen acht Weltreligionen, es zu lernen.
In Westchina verbrennen sich Tibeter aus Protest gegen Peking. Tibets Exilführung versucht die Toten zu rechtfertigen, dem Land droht eine Radikalisierung. Von Imke Vidal
Die Lebenskrise, die sich in "Arirang" spiegelte, ist überstanden. Mit seinem Schuld- und Sühnedrama "Pietà" präsentiert sich der Koreaner Kim Ki-duk in Bestform.
Sie sind große Rivalen – doch ihre Völker sind sich völlig fremd. Unsere Reporter haben Chinesen und Inder auf Reisen in das jeweilige Nachbarland begleitet.
Jennifer Fox dokumentierte über Jahre den Konflikt zwischen einem buddhistischen Lehrer und dessen Sohn. Es wurde ein Film über das langsame Erkennen des eigenen Selbst.
Die meisten Menschen brauchen Vergeltung, um Ruhe zu finden. Sie verhindert Rache und befriedet die Gemeinschaft. Deshalb ist Vergeltung ein legitimer Strafzweck.
29.09.2011,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Philipp F. Gerberhand
Islamunterricht einzuführen, wäre ein Schritt in die falsche Richtung, meint Leser Philipp F. Gerberhand. Vielmehr sollte Religionsunterricht abgeschafft werden.
Seit 1982 lehrt der Vietnamese Thich Nhat Hanh in Südfrankreich buddhistische Theorie und Praxis. Sein Plum Village ist Kloster, buddhistischer Garten und Erholungsort.
01.09.2011,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Christian Otto
Japaner kämpfen nicht gegen das Unausweichliche. Das erklärt ihren für westliche Denkmuster unverständlichen Umgang mit der Tsunami-Katastrophe, schreibt Leser C. Otto.
Ein Gespräch mit Indiens populärstem spirituellen Lehrer Sri Sri Ravi Shankar über Atemtechnik, Atheisten und religiös motivierte Konflikte. Von Evelyn Finger