Von der Kaffeemaschine bis zu Luxusreisen: Pharmafirmen spendieren Medizinern eine Menge. Längst ist das Alltag. Ein Arzt aus Berlin will keine Geschenke mehr annehmen.
Die Koalition beschließt ein Gesetz, das für Patienten mehr Transparenz ins Gesundheitswesen bringen soll. Die Opposition spricht aber von einem "Ärzteschutzprogramm".
Noch im September könnten Patienten vor verschlossenen Praxen stehen: Nach dem Abbruch der Honorarverhandlungen sollen die Ärzte über Warnstreiks entscheiden.
Der Hochdringlichkeitsstatus für Patienten in Lebensgefahr gilt als manipulationsanfällig. Knapp 90 Prozent aller Spenderherzen werden aber nach dem Modus transplantiert.
Gesundheitsminister Bahr will die Menschen motivieren, häufiger zur Krebsvorsorge zu gehen. Er setzt auf Freiwilligkeit, der CDU-Gesundheitsexperte Spahn widerspricht.
Der Patientenbeauftragte der Regierung warnt wegen des Transplantationsbetrugs vor einem Sinken der Bereitschaft zur Organspende. Zugleich werden neue Details bekannt.
Ein früherer Oberarzt der Göttinger Uniklinik steht im Verdacht, gegen Geld Krankendaten manipuliert zu haben. Seine Patienten sollen so schneller Organe erhalten haben.
Die Regierung will die private Pflegevorsorge fördern. Doch weder Verbraucherschützer noch die Versicherer sind von den Vorschlägen begeistert. Von Heike Jahrberg
Lange hatte die CSU dafür gekämpft, nun hat das Kabinett für das Betreuungsgeld gestimmt. Ob Eltern es tatsächlich erhalten können, entscheidet sich im Bundestag.
Die FDP will das geplante Betreuungsgeld mittragen, wenn die Pflege-Zusatzvorsorge geklärt wäre. Beide Vorhaben will sie "im Zusammenhang" entscheiden.
Norbert Röttgen will sich nach seinem Kabinettsrausschmiss nicht aus der Politik zurückziehen. Im Herbst könnte er erneut als stellvertretender CDU-Chef kandidieren.