Das gescheiterte Projekt Euro-Hawk wird zum Problem für Thomas de Maizière. Sein Ministerium soll Informationen vertuscht haben. Die Opposition fordert Konsequenzen.
Chefinnen setzen bei der Mitarbeiterbindung stärker auf die Vereinbarkeit von Familie und Job als auf Boni. Und sie haben einen positiveren Blick auf die Wirtschaft.
Wie können die steigenden Strompreise eingedämmt werden? Bund und Länder sind sich weiter uneins. Die wichtigsten Themen wurden auf dem Energiegipfel vertagt.
Die Ministerien haben sich in den Etatverhandlungen für 2014 offenbar geeinigt. Der Haushaltsentwurf sieht die niedrigste Neuverschuldung seit Jahren vor.
Der Bund wird weniger als die Hälfte der eingeplanten Gewinnsumme von der Bundesbank überwiesen bekommen. Grund ist die Risikovorsorge für die Euro-Krise.
Viele Subventionen und Förderprogramme sind veraltet, der Bund könnte mit Empfehlungen des Rechnungshofs viel Geld sparen. Für Veränderungen fehlt aber der Druck.
Der Stromkonzern E.on hat einen Etappensieg im Streik um die AKW-Brennelementesteuer erzielt: Das Hamburger Finanzgericht lässt sie vom Verfassungsgericht überprüfen.
Der Finanzminister will die Etatplanung ändern: Erstmals sollen die Ressorts gemeinsam beraten und sich gegenseitig Sparvorgaben machen. Dies dürfte im Streit enden.
Es stimmt: Der Bundeshaushalt sieht ganz gut aus. Doch in Wahrheit kaschieren die guten Zahlen nur die Ambitionslosigkeit der schwarz-gelben Finanzpolitik. Von Marc Brost
Mit der nun beschlossenen Steuerreform will die Regierung Familien entlasten und Besserverdiener stärker belasten. Die Maßnahme ist Voraussetzung für weitere Hilfsgelder.
Entwicklungsminister Niebel will im Wahlkampf Steuersenkungen fordern. Vor dem Dreikönigstreffen wünscht er sich eine Kampfabstimmung um den Parteivorsitz Röslers im Mai.
Keine Mindestlöhne, mehr Zeitverträge, weniger Kündigungsschutz: FDP-Chef Rösler will den Arbeitsmarkt noch flexibler – und stellt sich dabei auch gegen die Kanzlerin.