Bundespräsident Wulff besucht bei seiner ersten Reise in den Nahen Osten Bethlehem, trifft die Palästinenserführung – und erkennt bei Abbas guten Willen.
Der Furor und die Unerbittlichkeit, die Christian Wulff entgegenschlagen, verraten mehr Abgründiges, als es alle Enthüllungen vermocht hätten. Von Giovanni di Lorenzo
Bis zum 8. April soll der frühere Bundespräsident sagen, ob er 20.000 Euro zahlt und damit das Verfahren gegen ihn beendet. Lehnt er ab, könnte er angeklagt werden.
In seinem ersten Jahr hat Joachim Gauck das Präsidentenamt beruhigt und auf seinen Wesenskern zurückgeführt. Das ist Chance und Gefahr zugleich, kommentiert S. Casdorff
Die Staatsanwälte haben angeblich zu wenig Belastendes, um ein Verfahren gegen den Expräsidenten einzuleiten. Das juristische Nachspiel der Affäre dürfte zu Ende gehen.
Die Initiatoren der #aufschrei-Bewegung werfen dem Bundespräsidenten vor, die Wut von Frauen über Sexismus lächerlich zu machen. Gauck hatte von "Tugendfuror" gesprochen.
In der Affäre um den früheren Bundespräsidenten Wulff wurde Anklage erhoben. Ex-Sprecher Glaeseker und Partyveranstalter Schmidt müssen sich vor Gericht verantworten.
Der Bundespräsident verlangt mehr Einblick der Bürger in Rüstungsexporte – vor allem, wenn die Waffen an Diktaturen gehen. Nur in seltenen Fällen sei Geheimhaltung nötig.
Der Bundespräsident weist einen Weg aus der tiefen Vertrauenskrise der EU. Er füllt damit die Lücke, die Merkel bis heute gelassen hat, kommentiert Ludwig Greven.
Kein deutsches Diktat in Europa: In einer Grundsatzrede bedauert der Bundespräsident die teils "kaltherzige" deutsche Debatte und bittet die Briten, in der EU zu bleiben.
Schon einmal forderte der Bundespräsident von der Kanzlerin klare Worte zur Europapolitik. Nun wird er die Rede halten, die ihre hätte sein müssen. Von Christoph Giesa