Game-Designer David Cage will seine Figuren so ausdrucksstark machen wie echte Schauspieler. Für sein Spiel "Beyond: Two Souls" betreibt er deshalb enormen Aufwand.
Indie-Games sind keine reinen Nischentitel mehr. Davon will Sony nun profitieren – es braucht dringend attraktive Inhalte für seine schwächelnde Playstation Vita.
"Cart Life", ein Spiel über den Existenzkampf von Niedriglöhnern, gewinnt den Hauptpreis beim Independent Games Festival. Auch andere Beiträge üben Gesellschaftskritik.
Vergessene Grenzen, umgedrehte Flaggen, religiöse Verse oder Homosexualität: Worauf Publisher achten müssen, damit ein Spiel nicht irgendwo auf der Welt verboten wird.
"BioShock Infinite" ist ein herausragendes Computerspiel – dank packender Story, charismatischer Figuren und einem detailverliebten Abenteuerspielplatz in den Wolken.
Lara Croft wurde neu erfunden, sie wurde jünger, verletzlicher, komplexer. Doch die Macher scheitern an der Psychologie der Figur, den Killer nimmt man ihr nicht ab.
Zur Feier des Sieges in Stalingrad gedenken Stalin-Anhänger dem Sowjet-Diktator. Kritik ist tabu, weil der Patriotismus Putin und Medwedew gelegen kommt. Von J. Voswinkel
Das Anime-Abenteuer "Ni No Kuni" sieht fantastisch aus und funktioniert auf zwei Ebenen: als taktisch mitunter komplexes Rollenspiel und auch als bewegende Geschichte.
Zu häufig diagnostiziert werde ADHS sicherlich, sagt Johannes Streif. Doch wirklich Erkrankte brauchen Medikamente und dazu Verhaltenstherapien, sagt der Psychologe.
Mit Computerspielen wie "Pong" und "Asteroids" ist Atari berühmt geworden, die Insolvenz hat das nicht verhindert. Mithilfe neuer Investoren soll Atari saniert werden.
Nachrichten in Form eines Videospiels? Das versuchten die Macher von "Endgame: Syria" – und wurden von Apple verbannt. Abschreiben sollte man Newsgames aber nicht.
Der Kölner Ökonom Carlos Alós-Ferrer lernt viel von Psychologen. Er sagt: Verstünden Volkswirte das Bauchgefühl von Menschen, könnten sie Krisen besser vorhersagen.
12.12.2012,
ZEIT ONLINE Leserartikel, Roman Herbig
Computerspiele sind in den Augen vieler Eltern kein sinnvolles Hobby für ihre Kinder. Wüssten sie mehr darüber, wären sie anderer Meinung, schreibt Leser Roman Herbig.
Computerspiele sind erwachsen geworden. Sie erzählen komplexe Geschichten und gehören in den Kanon der Hochkultur. Sie können sogar unser Politikverständnis beeinflussen.
Was macht Computerspiele seriös? Sollen Games öffentlich gefördert werden? Wer macht die besten Spiele? Eine Rundreise zu vielversprechenden Entwicklern