Niederlage für Datenschützer: Wer sich mit einem Fantasienamen bei Facebook anmeldet, muss weiterhin mit Rauswurf rechnen. Deutsches Datenschutzrecht greift nicht.
Google hat erste technische Details der Datenbrille Glass veröffentlicht. Die Vorserienmodelle können schon eine ganze Menge, sind aber nichts für Kinder unter 13 Jahren.
Jan Philipp Albrecht, Berichterstatter des EU-Parlaments, will den Kommissionsentwurf für einen neuen Datenschutz noch verschärfen. Kritik kommt aus der FDP.
Die EU-Initiative für einen neuen Datenschutz ist sinnvoll, auch ökonomisch. Wer sie kritisiert, sollte aufpassen, dass er damit nicht ein wichtiges Projekt abwürgt.
Microsoft behält sich nun vor, E-Mails zu scannen und Nutzerdaten stärker als bisher zu verwerten. Kritik, die Google mit solchen Plänen auslöste, bleibt bislang aus.
Alle Daten können sensibel sein, sagt der Datenschutzbeauftragte. Innenminister Friedrich aber sei anderer Meinung und gefährde damit die geplante EU-Verordnung.
Kann Selbstregulierung Internet-Konzerne bremsen? Facebook-Kläger Max Schrems diskutiert mit Innenminister Friedrich über Datenschutz und die Machtlosigkeit der Nutzer.
Konzerne definieren unser Leben, nicht demokratische Prozesse. Gegen sie müssen wir bei Urheberrecht und Datenschutz vorgehen, fordert Jan Albrecht im Gastbeitrag.
28.04.2012,
ZEIT ONLINE, Christiane Schulzki-Haddouti
Mehr als 13.000 Facebook-Nutzer fordern die erneute Änderung der Nutzungsbedingungen. Zu Recht, Datenschützer halten sie für mangelhaft. Genau wie die Abstimmung selbst.
Die EU will einen Datenschutz für ganz Europa und orientiert sich dabei am hohen deutschen Standard. Doch Innenminister Friedrich bockt, er will keine Einmischung.
Rechtsexperten haben das geplante Abkommen zum Austausch von Flugpassagierdaten zwischen EU und USA unter die Lupe genommen. Ihre Studie bestätigt Kritiker des Abkommens.
Bring your own device heißt es, wenn Mitarbeiter ihre eigenen Geräte im Job nutzen. Wie Unternehmen die Datenschutzrisiken mindern, erklärt der IT-Experte Frank Pieper.
Der Jurastudent Max Schrems und Facebook haben stundenlang über den Umgang des Unternehmens mit Nutzerdaten geredet. Facebook will daran arbeiten, doch das wird dauern.