Japans Premier beruft Haruhiko Kuroda an die Spitze der Notenbank. Er soll umsetzen, was die Politik sich wünscht: viel billiges Geld für die Konjunktur. Von Felix Lill
Das Anforderungsprofil an Manager hat sich seit der Finanzkrise deutlich gewandelt. Eine neue Studie zeigt: Chefs müssen einfühlsam und flexibel sein. Geht das?
Die neue Regierung verdonnert die Zentralbank zum exzessiven Gelddrucken. Doch Ökonomen warnen: Es ist eine riskante Strategie im Kampf gegen den starken Yen. Von F. Lill
Mit einem großen Konjunkturprogramm zwingt Japans Regierung die eigene Notenbank zum Geld drucken. Das kann gewaltig schief gehen. Von Felix Lill, Tokio
Unbegrenzte Anleihekäufe, Inflationsziel verdoppelt: Die japanische Notenbank flutet die Märkte mit viel Geld. An den Börsen wurde dieser Schritt nur wenig goutiert.
Mit umgerechnet 173 Milliarden Euro will der neue japanische Regierungschef Abe unter anderem die Tsunami-Region wieder aufbauen. Finanziert werden soll es über Schulden.
Die rechtskonservativen Liberaldemokraten werden Japans nächsten Premier stellen. Regierungschef Noda gestand die Niederlage ein und will als Parteichef zurücktreten.
Oppositionsführer Shinzō Abe wird wohl als Sieger aus der Wahl am Sonntag gehen. Er will alles tun, den Verfall der Preise zu stoppen. Die Staatsschuld kümmert ihn wenig.
Der EZB-Chef ist nach Deutschland gekommen, um persönlich seine Kritiker zu überzeugen. Spitzen gegen die deutsche Politik kann er sich in Berlin aber nicht verkneifen.
Die Schuldenkrise in Japan hat vor allem politische Ursachen. Das parteipolitische Gezerre könnte das Land in eine neue Rezession stürzen. Von Felix Lee
Probleme werden ignoriert, die richtigen Werkzeuge fehlen: Der IWF kritisiert die Euro-Länder und ihre Krisenpolitik. Reformen wie die Bankenunion müssten schnell kommen.
Nach Ansicht eines Pimco-Managers schlagen EU und Bundesregierung bei der Euro-Rettung den falschen Kurs ein. Bankenpleiten seien nötig, auch wenn sie Folgen hätten.
In der Euro-Krise gerät die Demokratie in Gefahr, sagt der finnische Außenminister Erkki Tuomioja. Im Interview spricht er sich für eine Insolvenz Griechenlands aus.
Sparen allein reicht nicht, urteilt die Rating-Agentur Standard & Poor's. Richtig, kommentiert Marcus Gatzke. Nur muss das auch Deutschland endlich verstehen.