Kann ein Atemzug das Denken verändern? Phie Ambo möchte das gern glauben machen. Aber die Regisseurin hätte besser selbst noch einmal tief durchgeatmet.
Die Barbinis leben in einem Jagdhaus aus dem 16. Jahrhundert über dem Pustertal. Ihre Gäste können von hier die Dolomiten erwandern. Arte hat die Familie besucht.
Der Regisseur Milo Rau lässt in "Die Moskauer Prozesse" die Kirche gegen die Kunst antreten. Auf der Bühne steht auch die Pussy-Riot-Aktivistin Jekaterina Samuzewitsch.
Das Kino entdeckt den paralympischen Sport. "Gold", "Mein Weg nach Olympia" und "La Piscina" zeigen Menschen, die es gewohnt sind, ihre Grenzen zu überschreiten.
Der Filmemacher Till Schauder hat einen amerikanischen Basketballer in Iran begleitet. Entstanden ist ein witziger wie tiefer Einblick in die iranische Gesellschaft.
Nicht nur der mexikanische Drogenhandel ist äußerst lukrativ. Auch darüber zu singen zahlt sich aus, wie die Doku "Narco Cultura" auf der Berlinale zeigt. Von Daniel Erk
Mario Rizzi hat 7 Wochen mit syrischen Flüchtlingen in Jordanien verbracht. Sein Film "Al Intithar" hat auf der Berlinale Premiere. Igal Avidan sprach mit dem Regisseur.
Die Milliardärin Jemima Khan hat ihren Frust über den WikiLeaks-Aktivisten öffentlich gemacht. Assange laufe Gefahr, wie der Scientology-Gründer zu werden.
"Berlin Ecke Bundesplatz" ist eine der längsten Dokus der deutschen Filmgeschichte. Seit 26 Jahren begleiten zwei Filmemacher das Leben im Charlottenburger Kiez.
Der Regisseur Ulrich Seidl zeigt in seinen Filmen bis zur Schmerzgrenze Menschen, die sich mühen. Stills seiner "Paradies"-Trilogie sind in einer Ausstellung zu sehen.
Der Komponist Bernhard König entwickelt mit alten Menschen deren persönliches "Lied des Lebens". Aus dieser Arbeit entstand ein schöner Film voll faltiger Stimmen.
3-D-Technik hat im Kino häufig enttäuscht. Dabei ist sie ein zauberhaftes Werkzeug für Filmemacher, die sie zu nutzen wissen. So wie jetzt Ang Lee, kommentiert W. Husmann
Zwei Menschen, drei Esel, vier Hunde und 800 Schafe: "Winternomaden" ist eine faszinierende Dokumentation über das harte Leben zweier Wanderhirten in der Westschweiz.
In der einzigen Demokratie Zentralasiens werden immer noch Menschenrechte verletzt. Höchste Zeit für Kritik an Präsident Atambajew, fordern M. Rittmann und H. Williamson.