Im Dichter-Drama "Tabu – Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden" zerbricht Lars Eidinger als Georg Trakl am Inzest mit seiner Schwester Grete. [weiter…]
Denn wer fragt, dem wird nichts geschehen: Neue Stücke von Peter Handke und anderen Autoren bei den Wiener Festwochen stellen die Biografien ihrer Protagonisten infrage. [weiter…]
Cristian Mangiu zeigt in Cannes seinen wunderschönen Film "Beyond the Hills". Die sehr langsame Tragödie raubt uns jede Gewissheit um Gut und Böse. Von W. Husmann, Cannes [weiter…]
Duell der Revolutionäre: Jette Steckel inszeniert "Dantons Tod" von Georg Büchner am Hamburger Thalia Theater. Das Denken der Figuren beherrscht die Bühne. [weiter…]
Zwei französische Filmemacher haben in "Das Leben gehört uns" den Kampf ihres kleinen Sohnes gegen den Krebs verfilmt: authentisch, aber nie melodramatisch. [weiter…]
Mit ihrem frappierenden Debüt "Totem" zeichnet Jessica Krummacher das Bild einer Kleinfamilie, in der jede Kommunikation eingestellt wurde. Was bleibt ist Ohnmacht. [weiter…]
Großer Abend: Michael Thalheimer inszeniert in Frankfurt die "Medea" des Euripides. Seine Interpretation erschließt die Denk- und Vorstellungswelt der Antike. [weiter…]
Dänemark 1770: Der Aufklärer Struensee gewinnt den geisteskranken König für Reformen und verführt die Königin. Im Film wird aus dem epochalen Stoff ein intimes Drama. [weiter…]
Ein griechischer Bauer gründet eine Kooperative und hilft jungen Menschen, sich eine Existenz aufzubauen. Das Projekt steht für eine ganze Bewegung. Von Z. Zacharakis [weiter…]
Die Schweizer Staatsanwaltschaft sucht nach der Ursache des Tunnelunglücks und wertet Videoaufnahmen aus. Unter den überlebenden Jugendlichen ist auch ein Deutscher. [weiter…]
"Tod eines Handlungsreisenden" im Hamburger St. Pauli Theater: Wilfried Minks spielt das Scheitern des ewigen Anpassers vom Blatt und gewinnt. [weiter…]
Der Rechtsradikale György Dörner wurde zum Direktor des Neuen Theaters in Budapest ernannt. Sein Vorgänger István Márta bangt um die Zukunft des Hauses. [weiter…]
Der Rückblick auf Friedrich den Großen und Preußen ist nützlich, weil es den wundersamen Weg zeigt, den die Bundesrepublik genommen hat. Josef Joffe kommentiert. [weiter…]
Die Stunde des Versagens ist die Stunde der Wahrheit: In der Literatur des 19. Jahrhunderts gingen unglückliche Kapitäne vor den Passagieren von Bord – wie in "Lord Jim". [weiter…]