Rot-Grün und einzelne CDU-Politiker wollen die Steuern erhöhen. Zu Recht. Denn vor allem Betuchte müssen wieder mehr zum Gemeinwohl beitragen, kommentiert Ludwig Greven.
Der Paritätische Wohlfahrtsverband sieht die Armut in Deutschland auf Rekordniveau, immer mehr Menschen seien bedroht. Der Verband fordert ein großes Sozialprogramm.
Der Bundesfinanzhof hat geurteilt: Karlsruhe soll prüfen, ob die Erbschaftsteuer verfassungswidrig ist. Das könnte in einer Blamage für die Politik enden. Von M. Uken
260 Milliarden Euro Vermögen werden in Deutschland jährlich vererbt, oft steuerfrei dank üppiger Freibeträge. Das schadet dem Leistungsgedanken, kommentiert Götz Hamann.
Politiker wollen Wohlhabende in der Krise stärker in die Pflicht nehmen. Das war absehbar und ist leicht zu rechtfertigen. Doch nicht jede Reichensteuer ist gerecht.
Die Politik sollte den Bürgern endlich die Wahrheit sagen: Wer die Schulden langfristig senken will, wird die Steuern erhöhen müssen. Von Gert Wagner und Dorothea Schäfer
Und was will ein Pfarrer in der Politik? Ein Gespräch mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten und Theologen Pascal Kober über Gerechtigkeit und gerechtfertigten Reichtum.
Ein Gericht hat entschieden, dass das Ehegattensplitting auch für homosexuelle Paare gilt. Fairer wird die Regelung dadurch nicht, sie gehört abgeschafft. Von A. Kemper
Das Finanzgericht Köln entschied, dass Ehegattensplitting auch für homosexuelle Paare gilt. So lange, bis das Bundesverfassungsgericht ein Grundsatzurteil fällt.
Vermögen werden nicht im freundlichen Miteinander geschaffen, sondern im brutalen geschäftlichen Ringen. Erfolg lässt moralische Zweifel schnell vergessen. Von U. Heuser
Die Deutschen vererben jedes Jahr 200 Milliarden Euro. Doch nur vier Prozent haben ein fehlerfreies Testament. Banken und Geldinstitute wittern hier ein neues Geschäft.
Wie macht man Wirtschaft verständlich? Ein Gespräch mit der Unternehmerin Marie-Christine Ostermann über alte Funktionäre, Talkshows und respektlose Angestellte.
Der ver.di-Vorsitzende will mehr Umverteilung von oben nach unten. In der Politik wachse die Zahl seiner Verbündeten, sagt er im Interview mit dem Tagesspiegel.
Sinkende Sozialabgaben für Kleinverdiener und Alleinerziehende stehen nicht mehr im SPD-Steuerkonzept, berichten mehrere Medien. Gutverdiener würden stärker belastet.